+++ Eilmeldung +++

Nächste Eskalation? Trump macht Ernst - USA gehen drastischen Schritt mitten in Corona-Krise

Die USA sind aus der WHO ausgetreten. Das gab ein führender Demokrat auf Twitter bekannt. Donald Trump hat seine Drohungen also wahr gemacht. 
Nächste Eskalation? Trump macht Ernst - USA gehen drastischen Schritt mitten in Corona-Krise

Ex-DFB-Präsident prangerte Hausdurchsuchung an

OLG bestätigt: Kein Schmerzensgeld für Zwanziger

+
Theo Zwanziger.

Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger (72) ist mit seiner Schmerzensgeld-Klage im Zusammenhang mit dem Sommermärchen-Skandal erneut gescheitert.

Frankfurt - Das Oberlandesgericht (OLG) in Frankfurt/Main bestätigte am Montag ein Urteil des Landgerichts vom März 2017. Laut des OLG stellt das Ermittlungsverfahren gegen Zwanziger wegen schwerer Steuerhinterziehung "keine Amtspflichtverletzung" dar. Ansprüche auf Schmerzensgeld bestünden deshalb nicht.

Zwanziger wollte vom Land Hessen 25.000 Euro Schadenersatz erstreiten, weil er die Ende 2015 durchgeführte Hausdurchsuchung für unbegründet hält und zudem das offensichtliche "Leck" im Steuerverfahren gegen ihn und andere frühere Funktionäre des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) anprangert.

Das OLG-Urteil ist noch nicht rechtskräftig - trotz der "Nichtzulassung der Revision". Diese kann binnen Monatsfrist mit einer Beschwerde vor dem Bundesgerichtshof (BGH) angegriffen werden.

6,7 Millionen Euro im Kern der Ermittlungen

Im Kern der Ermittlungen geht es um 6,7 Millionen Euro, die ein Jahr vor der Heim-WM 2006 vom DFB an den Weltverband FIFA gezahlt wurden. Der Betrag wurde auf ein Konto des ehemaligen Adidas-Chefs Robert Louis-Dreyfus weitergeleitet. Der damalige OK-Chef Franz Beckenbauer hatte diesen Deal eingefädelt. Drei Jahre zuvor war die gleiche Summe über ein kompliziertes Konstrukt, an dem Beckenbauer offenbar maßgeblich beteiligt war, an den ehemaligen Skandalfunktionär Mohamed Bin Hammam in Katar geflossen.

Nach Bild-Informationen gehen die Steuerfahnder davon aus, dass der DFB mit der Zahlung 2005 ein Privatdarlehen von Dreyfus an Beckenbauer ausgeglichen und später unrechtmäßig als Betriebsausgabe geltend gemacht habe.

Ermittlungen vor dem Abschluss

Das Finanzamt Frankfurt/Main hatte bereits Ende Oktober 2017 entschieden, dass jene 6,7 Millionen Euro, die der DFB für eine nie stattgefundene WM-Gala verbucht hatte, steuerlich "unzutreffend" behandelt worden seien - und verhängte eine Strafzahlung in Höhe von 19,2 Millionen Euro.

Angeblich stehen die Ermittlungen der Frankfurter Staatsanwaltschaft vor dem Abschluss. Den ehemaligen DFB-Präsidenten Zwanziger und Wolfgang Niersbach, dem Ex-Generalsekretär Horst R. Schmidt und dem früheren FIFA-Generalsekretär Urs Linsi drohen laut der Bild Anklagen wegen schwerer Steuerhinterziehung.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

So haben Sie ihn noch nie gesehen! Cristiano Ronaldo postet skurriles Foto - Ex-Teamkollege entsetzt: „Come on, Bro!“
So haben Sie ihn noch nie gesehen! Cristiano Ronaldo postet skurriles Foto - Ex-Teamkollege entsetzt: „Come on, Bro!“
Millionen vom Staat: Schalke rutscht immer tiefer in die Krise - Jetzt muss sogar der Steuerzahler helfen
Millionen vom Staat: Schalke rutscht immer tiefer in die Krise - Jetzt muss sogar der Steuerzahler helfen
FC Bayern startet Vorbereitung auf Pokalfinale
FC Bayern startet Vorbereitung auf Pokalfinale
Schluss auf Schalke: Clemens Tönnies legt alle Ämter nieder 
Schluss auf Schalke: Clemens Tönnies legt alle Ämter nieder 

Kommentare