2. Liga am Samstag

Nürnberg patzt - Karlsruhe gewinnt

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Die Nürnberger verlieren ihre Heimspiel gegen den FSV Frankfurt mit 0:1.

Nürnberg - Die Nürnberger patzen am dritten Spieltag der 2. Bundesliga und verlieren zuhause gegen den FSV Frankfurt. Karlsruhe bezwingt Fortuna Düsseldorf.

Zwei Überraschungsteams geben in der 2. Fußball-Bundesliga vor den Sonntagsspielen den Ton an. Hinter Aufsteiger und Tabellenführer RB Leipzig (1:0 gegen Erzgebirge Aue am Freitag) schob sich der Karlsruher SC am Samstag mit ebenfalls sieben Punkten auf den zweiten Platz nach vorne.

Der KSC setzte sich bei Fortuna Düsseldorf mit 2:0 (1:0) durch. Im Parallelspiel unterlag Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg dem FSV Frankfurt 0:1 (0:1).

Düsseldorf kommt nach dem Saisonstart weiter nicht in Tritt. Die noch sieglosen Rheinländer kassierten ihre erste Heimpleite und haben damit eine Woche nach dem peinlichen Erstrunden-Pokalaus bei Viertligist Würzburger Kickers frühzeitig die angestrebten Plätze in der Spitzengruppe aus der Reichweite verloren.

Der nach drei Runden noch ungeschlagene KSC hingegen zog durch seinen zweiten Auswärtssieg nacheinander durch Treffer von Manuel Gulde (19.) und Reinhold Yabo (65.) zumindest vorübergehend mit Leipzig gleich.

Vor 26.856 Zuschauern in Nürnberg gingen die Hessen durch Hanno Balitsch (29.) in Führung. Zuvor hatte FCN-Kapitän Javier Pinola (10.) einen Foulelfmeter vergeben und war an Torwart Patric Klandt gescheitert.

Die Zuschauer verabschiedeten den Club mit einem gellenden Pfeifkonzert, dem neuen Trainer Valerien Ismaël ist bislang nicht gelungen, den Traditionsklub auf die Anforderungen der 2. Liga einzustellen. Nach dem Aus im DFB-Vereinspokal in Duisburg rangiert Nürnberg mit drei Zählern auch nur im Tabellenmittelfeld des Fußball-Unterhauses, der FSV feierte den ersten Saisonsieg und zog am FCN vorbei.

Symptomatisch für die schwache Vorstellung der Gastgeber in den ersten 45 Minuten war der schwach geschossene Strafstoß von Pinola. Vorausgegangen war ein angebliches Foul von Balitsch an Timo Gebhart im Strafraum.

Beim Führungstor hatte Vincenzo Grifo Balitsch bedient, der per Kopf erfolgreich war. Club-Keeper Patrick Rakovsky, der den verletzten Stammtorwart Raphael Schäfer (Muskelhüllenriss im linken Oberschenkel) vertrat, hatte bei der Flanke gepatzt.

SID

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