Torhüter gegen "Notbremsen"-Rechtsprechung

Neuer: "Das wäre nicht im Sinne des Fußballs"

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Manuel Neuer.

München - Angeführt von Weltmeister Manuel Neuer haben sich zahlreiche Bundesliga-Torhüter gegen die „Notbremsen“-Rechtsprechung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ausgesprochen.

 „Ich hoffe, dass dieser doch sehr populäre Vorfall dazu führt, dass die Regel sehr schnell geändert wird. Alles andere wäre nicht im Sinne des Fußball“, sagte der 28 Jahre alte Torhüter von Rekordmeister Bayern München der Bild-Zeitung.

Neuer bezog sich damit auf das Urteil gegen seinen Teamkollegen Jerome Boateng, der am Montag wegen seiner Notbremse im Punktspiel gegen Schalke 04 (1:1) für zwei Spiele gesperrt wurde. Bei der Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht kam heraus, dass Boateng nur für eine Partie gesperrt worden wäre, wenn Neuer den fälligen Elfmeter nicht gehalten hätte. Die seit längerer Zeit praktizierte DFB-Rechtsprechung sieht eine kürzere Sperre vor, falls das Foul zu einem Tor gegen die Mannschaft des betreffenden Spielers führt.

Neben Neuer haben sich Weltmeister Ron-Robert Zieler (Hannover 96), Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt) und Bernd Leno (Bayer Leverkusen) gegen die Rechtsprechung ausgesprochen.

sid

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