Superstar will wechseln

Wegen Cristiano Ronaldo: Wechselt Robert Lewandowski doch nicht nach Barcelona?

Der FC Barcelona plant aktuellen Berichten zufolge einen Coup: die Verpflichtung von Cristiano Ronaldo. Diese hätte wohl Einfluss auf die Zukunft von Robert Lewandowski.

München - Während des Sommertransferfensters könnte so manch großer Deal über die Bühne gehen, auch weil namhafte Spieler auf dem Markt sind oder wechseln wollen. Über den Weltstar Cristiano Ronaldo wird aktuell viel spekuliert, auch der FC Bayern wurde mit einer Verpflichtung des Portugiesen in Verbindung gebracht. Nun soll sich Ronaldos Berater Jorge Mendes jedoch nicht mit den Münchner Verantwortlichen getroffen haben – sondern mit dem Präsidenten des FC Barcelona.

Cristiano Ronaldo
Geboren: 5. Februar 1985 in Funchal (Portugal)
Bisherige Profistationen: Sporting Lissabon, Manchester United, Real Madrid, Juventus Turin
Aktuelles Team: Manchester United
Länderspiele für Portugal: 189 (117 Tore)

Cristiano-Ronaldo-Berater trifft Barcelona-Präsident: Real-Legende bei den Katalanen im Gespräch

Die Real-Madrid-Ikone zum FC Barcelona? Laut der spanischen Sportzeitung AS ist ein solches Szenario wahrscheinlich, denn Barca-Präsident Joan Laporta sucht noch einen geeigneten Neuzugang für die Offensive und Ronaldo nach einer neuen Herausforderung bei einem Topklub.

Bei dem Treffen zwischen dem portugiesischen Berater und dem Barcelona-Verantwortlichen soll es am Montag nicht nur um Ronaldo gegangen sein. Dem Bericht nach waren auch andere Klienten des Vermittlers Gegenstand des Gesprächs, etwa Ruben Neves von den Wolverhampton Wanderers, Rafa Leao von der AC Mailand und ManCity-Star Bernardo Silva. Trotz der prominenten Kandidaten sollen Mendes und Laporta aber genauer über die Modalitäten einer Ronaldo-Verpflichtung im Sommer gesprochen haben, wie AS schreibt.

Cristiano Ronaldo will Manchester verlassen - Superstar bat bereits um die Freigabe

Bereits im vergangenen Sommer, als sich die Trennung zwischen Ronaldo und Juventus Turin anbahnte, soll Barcelona einen Transfer des Portugiesen in Erwägung gezogen haben. Aufgrund der katastrophalen wirtschaftlichen Lage des katalanischen Spitzenklubs wurde dies jedoch verworfen, Ronaldo wechselte in der Folge ein zweites Mal zu Manchester United. Mit den Engländern landete er im vergangenen Jahr lediglich auf Platz sechs, was seinen Ansprüchen offensichtlich nicht genügt.

Cristiano Ronaldo will Manchester United verlassen.

Nach einem Jahr möchte er die Red Devils verlassen, um mit 37 Jahren wieder Champions-League-Luft zu schnuppern und möglichst den ein oder anderen Titel zu sammeln. Darum soll er um eine entsprechende Freistellung gebeten haben, am Montag fehlte er zudem beim Trainingsauftakt – laut dem Bericht verweilte er aufgrund persönlicher Angelegenheiten in Portugal.

Bleibt Robert Lewandowski wegen Cristiano Ronaldo beim FC Bayern?

Barcelona ist nicht der einzige Klub, der auf Ronaldo schielt. AS zufolge sind der FC Chelsea, die AS Rom sowie der SSC Neapel interessiert, auch der FC Bayern wird genannt, auch wenn Sportvorstand Hasan Salihamidzic die Gerüchte bereits dementierte. Die Münchner sind unabhängig von ihrer Position zu einem Ronaldo-Wechsel ein entscheidender Faktor für den FC Barcelona.

Rekord-Summe 222 Millionen Euro: Die 11 teuersten Transfers der Geschichte

Paul Pogba guckt emotional
Paul Pogba belegt den 11. Platz. Für 105 Millionen Euro holte Manchester United 2016 den Franzosen von Juventus Turin zurück. 2012 wechselte er aus der Jugend ablösefrei nach Italien.  © Oscar del Pozo/AFP
Romelu Lukaku zeigt nach oben.
113 Millionen Euro hat sich der FC Chelsea Romelu Lukaku kosten lassen. 2021 wechselte er von Inter Mailand auf die Insel. Trotz der stolzen Transfer-Summe belegt er „nur“ Platz 10.  © Franck Fife/AFP
Eden Hazard blickt in die Kamera
Eden Hazard, dessen Bruder Thorgan beim BVB aufläuft, wechselte 2021 vom FC Chelsea zu Real Madrid. Die Königlichen bezahlten für den Transfer nicht weniger als 115 Millionen Euro.  © John Thys/AFP
Cristiano Ronaldo geht im Manchester Trikot über den Platz
Natürlich gehört auch CR7, aka Cristiano Ronaldo, zu den teuersten Transfers der Geschichte. Bei Real Madrid erzielte er in 438 Spielen 450 Tore. Deswegen musste Juventus Turin tief in die Tasche greifen: 117 Millionen Euro kostete seine Verpflichtung. Inzwischen spielt er bei Manchester United.  © Gareth Fuller/Imago
Jack Grealish feiert mit dem Pokal
Jack Grealish belegt den 7. Platz in der Liste. Sein Wechsel von Aston Villa nach Manchester City kostete den Sky Blues 117,5 Millionen Euro. Im August 2021 ging der Transfer über die Bühne, sein Vertrag geht bis Juni 2027. © Xinhua/Imago
Antoine Griezmann ballt im Trikot von Atletico Madrid die Faust
Bei Atlético Madrid und der französischen Nationalmannschaft überzeugte Antoine Griezmann auf ganzer Linie – auch den FC Barcelona. Die Katalanen kauften im Sommer 2019 den heute 31-Jährigen für 120 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wurde er allerdings wieder an Atlético Madrid ausgeliehen.  © Pierre-Philippe Marcou/AFP
Joao Felix ballt die Faust
Der Angreifer Joao Felix zählt ebenfalls zu den teuersten Transfers der Geschichte. Seine Verpflichtung kostete Atlético Madrid 127,2 Millionen Euro. 2019 erhielt er den Golden Boy Award als bester U21-Spieler Europas. © Oscar del Pozo/AFP
Philippe Coutinho läuft über den Platz
Auf Platz vier ist Philippe Coutinho. FC Barcelona hat 135 Millionen Euro an Liverpool gezahlt. Richtig durchsetzen konnte er sich bei den Blaugranas allerdings nicht. 2019 – ein Jahr nach seiner Verpflichtung in Barcelona – wurde er erst an den FC Bayern, dann an Aston Villa verliehen. An den England-Klub wurde er dann 2022 verkauft.  © Douglas Magno/AFP
Ousmane Dembélé verschränkt lachend die Hände hinter dem Kopf
Wir sind auf dem Siegertreppchen angekommen: Platz drei der teuersten Transfers aller Zeiten belegt Ousmane Dembélé. Bei seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona kassierte Borussia Dortmund 140 Millionen Euro. Sein Vertrag beim FC Barcelona geht bis Juni 2022. © Lluis Gene/AFP
Kylian Mbappé läuft über den Platz
Kylian Mbappé ist der zweitteuerste Transfer aller Zeiten. Sein Wechsel ließ sich AS Monaco fürstlich entlohnen. 180 Millionen Euro musste Paris Saint-Germain bezahlen. Ursprünglich sollte seine Verpflichtung 145 Millionen Euro kosten, durch seine Verlängerung bei den Hauptstädtern im Jahr 2022 stieg die Summe aber nochmal um 35 Millionen Euro – aufgrund von Bonuszahlungen. © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/Imago
Neymar rennt über den Platz
Mit weitem Abstand führt Neymar die Liste der teuersten Transfers an. Auch hier musste Paris Saint-Germain tief in die Tasche greifen: 222 Millionen Euro kostete die Rekordverpflichtung. Sein Vertrag läuft bis 2025.  © Michael Baucher/Imago

In den vergangenen Wochen versuchten die Katalanen, Robert Lewandowski mit steigenden Offerten aus seinem letzten Vertragsjahr loszueisen. Jedoch verbrannten sie sich bislang nur die Finger. Die Bayern wollen ihren Torjäger und damit auch ihr Wort halten, laut AS weigern sich die Bosse nun sogar, zu verhandeln.

Sollte sich Ronaldo also tatsächlich für Barcelona entscheiden, wäre das Thema Lewandowski wohl auch vom Tisch. Zwar sei der Pole noch das vorrangige Ziel der Blaugrana, allerdings zieht Barca mittlerweile auch andere Optionen in Betracht. (ajr)

Rubriklistenbild: © Martin Rickett/imago-images

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