40 Millionen Euro gefordert

Spanier geben Klage gegen Neymar und Barca statt

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Da hilft nur noch beten: Der Transfer vom FC Santos zum FC Barcelona könnte für Neymar und die Katalanen noch ein Nachspiel haben.

Barcelona - Neuer Wirbel um den Transfer von Neymar zum FC Barcelona. Ein brasilianisches Unternehmen fordert einen Anteil an der Ablösesumme. Jetzt sind Spieler und Verein gefordert.

Neymar und der FC Barcelona haben erneut Ärger. Der Nationale Gerichtshof Spaniens gab in Madrid einer neuen Klage gegen den Champions-League-Sieger und auch gegen den 23 Jahre alten Stürmer statt. Der Strafantrag sei in Zusammenhang mit dem Wechsel des Brasilianers vor zwei Jahren vom FC Santos nach Barcelona vom brasilianischen Investitionsfonds DIS gestellt worden, berichteten spanische Medien am Mittwoch unter Berufung auf Justizkreise.

DIS, das nach eigenen Angaben Anteile von 40 Prozent am Spieler hielt, wirft Neymar, dem Vater des Profis, dem FC Barcelona, den Ex-Clubchefs Sandro Rosell und Josep Maria Bartomeu sowie auch dem FC Santos Betrug und Korruption vor. Das Unternehmen fordere 40 Prozent der Ablösesumme, rund 40 Millionen Euro, hieß es.

Wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten beim Neymar-Wechsel müssen der erst vor wenigen Tagen aufgrund anstehender Neuwahlen zurückgetretene Clubboss Bartomeu und sein Vorgänger Rosell bereits wegen Steuerbetrugs auf die Anklagebank. Ermittlungsrichter José de la Mata hatte im Mai die Eröffnung eines Prozesses gegen die Ex-Clubchefs angeordnet. Den beiden wird zur Last gelegt, beim Transfer 13 Millionen Euro hinterzogen zu haben. Auch der Verein wird wegen des Verdachts eines Steuervergehens angeklagt.

dpa

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