Erste Hauptrunde im DFB-Pokal

HSV blamiert sich - Leipzig, Hannover und Wolfsburg weiter

Der Hamburger SV blamierte sich im Pokal bei Drittligist VfL Osnabrück. Foto: Friso Gentsch
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Der Hamburger SV blamierte sich im Pokal bei Drittligist VfL Osnabrück. Foto: Friso Gentsch
In Unterzahl erzielte Osnabrück drei Tore. Foto: Friso Gentsch
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In Unterzahl erzielte Osnabrück drei Tore. Foto: Friso Gentsch
Marc Heider feiert das 2:0 für Osnabrück. Foto: Friso Gentsch
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Marc Heider feiert das 2:0 für Osnabrück. Foto: Friso Gentsch
Die Leipziger gaben sich gegen die Sportfreunde aus Dorfmerkingen keine Blöße. Foto: Daniel Maurer
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Die Leipziger gaben sich gegen die Sportfreunde aus Dorfmerkingen keine Blöße. Foto: Daniel Maurer
Erlösung in der 60. Minute: Wolfsburgs Ignacio Camacho (2.v.r) feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen Eintracht Norderstedt. Foto: Christian Charisius
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Erlösung in der 60. Minute: Wolfsburgs Ignacio Camacho (2.v.r) feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen Eintracht Norderstedt. Foto: Christian Charisius
Martin Harnik erzielte für Hannover 96 das 2:1 gegen den Bonner SC. Foto: Ina Fassbender
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Martin Harnik erzielte für Hannover 96 das 2:1 gegen den Bonner SC. Foto: Ina Fassbender
Fürths Philipp Hofmann (r) hatte bereits zur Halbzeit zwei Tore auf seinem Konto. Foto: Uwe Anspach
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Fürths Philipp Hofmann (r) hatte bereits zur Halbzeit zwei Tore auf seinem Konto. Foto: Uwe Anspach
1860-Torwart Alexander Strobl kann den Schuss von Dario Lezcano von Ingolstadt zum 0:1 nicht parieren. Foto: Tobias Hase
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1860-Torwart Alexander Strobl kann den Schuss von Dario Lezcano von Ingolstadt zum 0:1 nicht parieren. Foto: Tobias Hase
Viertligist Schweinfurt setzte sich gegen Zweitligist SV Sandhausen durch. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
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Viertligist Schweinfurt setzte sich gegen Zweitligist SV Sandhausen durch. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Der Hamburger SV ist als erster Fußball-Bundesligist in dieser Saison in der ersten Runde des DFB-Pokals gescheitert. Die Norddeutschen unterlagen trotz gut 70-minütiger Überzahl 1:3 (0:1) beim Drittligisten VfL Osnabrück.

Berlin - Der Hamburger SV hat sich im DFB-Pokal gegen zehn Drittliga-Kicker des VfL Osnabrück blamiert, der FC Augsburg ist beim Drittligisten 1. FC Magdeburg gestolpert. Während sich die anderen 14 Bundesligisten bei ihren Erstrunden-Auftritten schadlos hielten, schieden der HSV und der FCA als erste Erstliga-Clubs aus. Die Norddeutschen verloren trotz 72-minütiger Überzahl mit 1:3 (0:1) in Osnabrück und stehen vor dem Saisonstart gehörig unter Druck. Augsburg unterlag 0:2 (0:0) in Magdeburg. Viel Mühe hatte der VfB Stuttgart, der im Elfmeterschießen 4:3 (2:2, 0:2) in Cottbus gewann.

Die HSV-Profis wurden nach der verdienten Niederlage von den eigenen Fans in Osnabruck gnadenlos ausgepfiffen. Die Anhänger waren sauer, denn der VfL düpierte den Hamburger SV knapp acht Jahre nach dem letzten Coup erneut und beförderte den Club wieder einmal früh aus dem Pokal. Auch für Augsburg gab es ein Déjà-vu: Der Club scheiterte zum zweiten Mal nach 2014 in der ersten Pokalrunde an Magedeburg.

Ansonsten geriet kaum einer der Erstligisten ernsthaft in Gefahr, sich mit einer Erstrunden-Pleite bei einem unterklassigen Gegner zu blamieren. Anders als in früheren Jahren, in denen stets einige Favoriten strauchelten, schlug noch nicht die Stunde der Außenseiter.

Sogar der nach mäßigen Leistungen in der Vorbereitung kritisierte FC Bayern München scheint rechtzeitig vor dem Bundesliga-Aufgalopp am Freitag (20.30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen in die Spur zu kommen. Das lockere 5:0 beim Drittligisten Chemnitzer FC kommentierte Trainer Carlo Ancelotti jedenfalls mit Genugtuung. Der Italiener lobte „Spirit und Einstellung“ und freute sich über die Rückkehr von Arjen Robben und David Alaba. „Man merkt unserem Team an, dass nun alle zusammen trainieren können. Das tut der Mannschaft gut“, sagte Bayerns neuer Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Auch Pokalverteidiger Borussia Dortmund übersprang die erste Hürde beim Verbandsligisten 1. FC Rielasingen-Arlen (4:0) ohne Mühe. Gleichwohl könnte es um die BVB-Stimmung besser bestellt sein, denn das Wechseltheater um Ousmane Dembélé nervt. Nachdem der 20 Jahre alte Offensivspieler, der seinen Transfer zum FC Barcelona forcieren will, unerlaubt das Training in Dortmund geschwänzt hatte, wurde er von der BVB-Führung mit einer Geldstrafe belegt und - zunächst bis nach dem Pokalspiel - vom Trainings- und Spielbetrieb suspendiert.

Am Sonntag verlängerten die Clubbosse Dembélés Verbannung „bis auf Weiteres“. Das Klima zwischen dem Profi und dem Club ist vergiftet. Es dürfte erst Ruhe einkehren, wenn sich der BVB mit dem spanischen Topclub, der einen Nachfolger für den nach Paris abgewanderten Neymar sucht, auf den Transfer verständigt. „Unser Fokus liegt jetzt auf einer konzentrierten Vorbereitung der Mannschaft auf den Bundesliga-Auftakt in Wolfsburg“, betonte BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Sonntag. Man werde das Thema nun nicht mehr kommentieren.

Zwar rumpelte es hier und da auch bei den anderen Bundesliga-Clubs. Doch setzten sich immer die Favoriten durch: Leverkusen (3:0 n.V. in Karlsruhe) und Mönchengladbach (2:1 in Essen) schafften bereits am Freitag den Sprung in die zweite Pokalrunde. Am Samstag folgten Köln (5:0 in Bremerhaven), Mainz (3:1 in Lüneburg), Freiburg (2:1 beim Petersen-Familienduell in Halberstadt), Bremen (3:0 bei den Würzburger Kickers), Hoffenheim (1:0 in Erfurt) und Frankfurt (3:0 beim TuS Erndtebrück). Am Sonntag erreichten Hannover (6:2 in Bonn), Wolfsburg (1:0 in Norderstedt) und Leipzig (5:0 bei Sechstligist Dorfmerkingen) die zweite Runde, Stuttgart setzte sich schließlich am Abend in Cottbus erst im Elfmeterschießen durch.

Am Montag beschließen Schalke 04 beim BFC Dynamo in Berlin und Hertha BSC bei Hansa Rostock die erste Runde.

1. Runde im DFB-Pokal

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