Nach Entlassung beim Hamburger SV

Kreuzer schießt gegen HSV-Investor Kühne

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Hamburgs ehemaliger Sportchef Oliver Kreuzer hat HSV-Investor Klaus-Michael Kühne kritisiert.

Hamburg - Rund zweieinhalb Monate nach seiner Entlassung als Sportdirektor des Hamburger SV hat Oliver Kreuzer Investor Klaus-Michael Kühne kritisiert.

„Es ist mühsam zu arbeiten, wenn man vom ersten Tag an als Drittliga-Manager oder als jemand diffamiert wird, der der Aufgabe nicht gewachsen ist“, sagte der 48-Jährige bei Sky90: „Wir haben vor diesen Aussagen einmal telefoniert, das war ein sehr angenehmes Gespräch. Ein paar Tage später ging es los.“

Für ihn sei es durchaus vorstellbar, dass der 77 Jahre alte Kühne Druck auf Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer ausgeübt und seine Entlassung gefordert haben könnte, sagte Kreuzer: „Es gab keine Anzeichen einer Trennung. Wie ich Didi kennengelernt habe, war diese Handlung eigentlich nicht Beiersdorfer.“

Zuletzt hatte das Magazin stern von einer E-Mail Kühnes an den Aufsichtsrat der Hanseaten berichtet, in der der Unternehmer seine finanzielle Beteiligung am Transfer von Stürmer Pierre-Michel Lasogga (8,5 Millionen Euro von Hertha BSC) an die Entlassung Kreuzers gekoppelt haben soll. „Ich habe diese Mail nicht gelesen, ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es diese Mail gibt“, sagte Kreuzer.

Man dürfe Kühne beim HSV ignorieren, aber nicht kritisieren: „Und ich habe ihn einmal kritisiert, deswegen war ich für ihn eine persona non grata“, äußerte Kreuzer: „Ich glaube, für ihn war klar, dass er nur einsteigt, wenn die Personalie Kreuzer geklärt ist.“

Kühne hatte im August 25 Millionen Euro in den Klub investiert. Nachfolger Kreuzers bei den Hanseaten ist Peter Knäbel.

SID

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