Immer noch gut in Form

“Super Bayern, super Bayern!“: Ex-Münchner feiert Sieg gegen BVB oben ohne

Bei der Gala des FC Bayern gegen den BVB gibt es für Ex-Star Giovane Elber kein Halten mehr - er legt einen spektakulären Jubellauf hin.

  • Giovane Elber spielte von 1997 bis 2003 für den FC Bayern.
  • Elber wurde mit den Bayern viermal Meister und 2001 Champions-League-Sieger.
  • Heute arbeitet der Brasilianer als Markenbotschafter für den Rekordmeister.

Update vom 11. November 2019: „Super Bayern, super Bayern, hey, hey!“, tönte es hinter ihm - und für Giovane Elber gab es offensichtlich kein Halten mehr. 

Der 47-jährige Brasilianer feierte das 4:0 des FC Bayern in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund offenbar frenetisch auf einem Marketingtermin des Rekordmeisters in Asien. Und zwar so, wie einst eines seiner zahlreichen Tore für die Münchner.

Auf einem Video, das er auf seinemInstagram-Profil postete, ist der frühere Bundesliga-Stürmer zu sehen, wie er sich vor einer großen Leinwand ein Bayern-Trikot vom Körper streift und - das Jersey wild schwenkend - einen Jubellauf vor den begeisterten Fans hinlegt.

Elber muss dabei selber lachen. Auf dem Video ist auch zu erkennen, dass der einstige Torjäger für sein fortgeschrittenes Fußballer-Alter noch recht gut in Form ist. In 169 Spielen hatte er zwischen 1997 und 2003 insgesamt 92 Treffer für die Bayern erzielt. 

Heute arbeitet Elber als Markenbotschafter für die Münchner, begleitete die Mannschaft zum Beispiel bei der USA-Reise im vergangenen Sommer. Dieses Foto zeigt ihn beim US-Trip mit seinem ehemaligen Mitspieler Lothar Matthäus in Kansas City. 

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Kansas City.

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Elber verrät verrückten Wiesn-Deal mit Hitzfeld

Ursprungsmeldung vom 4. April 2018: Spaßvogel, Torjäger, Kultfigur: Giovane Elber (45) war eine der schillerndsten Figuren des FC Bayern der letzten Jahrzehnte. 

Vor dem Spiel der Nationalelf gegen sein Heimatland Brasilien hat er beim Internetportal Sportbuzzer aus seiner Zeit bei den Münchnern aus dem Nähkästchen geplaudert - und eine bisher unbekannte Anekdote aus dieser Zeit ans Licht gebracht.

So animierte Elber im Herbst 2002 seinen Stürmerkollegen Claudio Pizarro zu einem privaten Oktoberfestbesuch - zwei Tage vor einem Bundesligaspiel.

„Claudio, lass uns auf die Wiesn gehen“

„Claudio, das ist dein Geburtstag, lass uns mit unseren Familien auf das Oktoberfest gehen, habe ich ihm gesagt“, erzählt Elber. Doch der Spaß flog auf: „Einen Tag später hat mich unser Trainer Ottmar Hitzfeld ins Büro zitiert. Er wusste, dass wir unterwegs waren. Er brummte mir 50.000 Euro auf, Claudio und Roque Santa Cruz sollten 10.000 Euro Strafe zahlen.“ Besonders pikant dabei: Nur zwei Tage vorher hatte der FCB eine 1:2-Heimpleite den AC Mailand einstecken müssen.

Lesen Sie auch: Neue Details: Tuchels vorübergehendes Ziel - und wie die Bayern-Gespräche liefen

Doch Elber wäre aber nicht Elber, wenn die Story damit enden würde. Er schlug Hitzfeld einen Deal vor. „Trainer, wenn wir am Wochenende schlecht spielen, dann zahlen wir das Geld, und wenn wir gut spielen, dann zahlen wir gar nichts“, soll er zu Hitzfeld gesagt haben. Das Ende vom Lied - Bayern besiegte Bochum mit 4:1, Pizarro und Elber trafen jeweils doppelt.

Heutzutage wäre ein solcher Coup nicht mehr möglich, weiß der Brasilianer: „Damals hatte nicht jeder ein Fotohandy dabei und so wurde unser Oktoberfest-Auftritt nie öffentlich. Das wäre heute überall in den Medien.“

Lesen Sie auch: Elber: Kein Verständnis für Mertesacker-Aussagen

cg/pm

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Matthias Balk

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