Nach Auftakt-Niederlage gegen Mexiko

Mental-Coach macht beunruhigende Aussage über DFB-Team - und hat Rat für Löw

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Mesut Özil blieb gegen Mexiko über weite Strecken blass.

Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einer Niederlage in die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland gestartet. Ein Mentaltrainer hat nun eine beunruhigende Aussage über das DFB-Team getätigt. 

Moskau - Die schlechte Leistung der deutschen Fußball-Weltmeister beim WM-Auftakt gegen Mexiko (0:1) ist möglicherweise zum Teil auch mit der hohen psychischen Belastung zu erklären. "Der Druck, als Weltmeister das Ziel Titelverteidigung anzugehen, scheint einige Spieler zu hemmen", sagte Mentalcoach Matthias Herzog dem SID: "Die hohe Fehleranzahl und fehlenden klaren Chancen sprechen dafür, dass dem deutschen Team aktuell das Selbstvertrauen und die Nervenstärke fehlen."

Dabei sei gerade diese mentale Komponente bei der Mission Titelverteidigung besonders wichtig, so Herzog: "Jeder Gegner will den Weltmeister schlagen - vor allem bei einer WM." Diesen bedingungslosen Einsatz und Willen hat der Mentalcoach nicht bei allen deutschen Spielern gesehen. Stattdessen herrsche bei den Spielern, die bereits 2014 Weltmeister geworden waren, "schnell eine gewisse Gleichgültigkeit, wenn es nicht so läuft, da im Hinterkopf immer der Gedanke ist: 'Ich bin ja schon Weltmeister. Den Titel kann mir keiner nehmen.'" Eine für alle Fans mehr als beunruhigende Aussage, denn mit Gleichgültigkeit lassen sich wohl keine Titel gewinnen.

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Daher nahm Herzog Bundestrainer Joachim Löw in die Pflicht, "nicht stur an etwas festzuhalten, das nicht funktioniert". Vielmehr, so der Mentalcoach, sollte Löw den neuen Akteuren mehr Spielanteile geben: "Sie sind heiß auf die WM."

Verfolgen Sie die Weltmeisterschaft in unserem WM-Tagesticker. Für eine bessere Übersicht haben wir Ihnen den Spielplan mit allen Terminen und den kompletten Sendeplan für die WM 2018.

SID

Harsche Kritik der Fans:

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