2. Liga

Favoriten setzen sich ab - Frontzeck bringt FCK Hoffnung

Kaiserslauterns Lukas Spalvis bejubelt seinen Treffer zum 2:0 gegen Braunschweig mit Phillipp Mwene (r). Foto: Peter Steffen
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Kaiserslauterns Lukas Spalvis bejubelt seinen Treffer zum 2:0 gegen Braunschweig mit Phillipp Mwene (r). Foto: Peter Steffen
Dresdens Torschütze Lucas Röser (M) jubelt nach dem 1:0 mit Aias Aosman (r) neben Bochums geschlagenem Torwart Manuel Riemann. Foto: Sebastian Kahnert
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Dresdens Torschütze Lucas Röser (M) jubelt nach dem 1:0 mit Aias Aosman (r) neben Bochums geschlagenem Torwart Manuel Riemann. Foto: Sebastian Kahnert
Der Darmstädter Peter Niemeyer (r) im Kopfballduell mit Stanislaw Iljutschenko (l) aus Duisburg. Foto: Hasan Bratic
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Der Darmstädter Peter Niemeyer (r) im Kopfballduell mit Stanislaw Iljutschenko (l) aus Duisburg. Foto: Hasan Bratic
Club-Doppeltorschütze Kevin Möhwald (r) wird von seinen Teamkollegen nach dem zweiten Treffergefeiert. Foto: Daniel Karmann
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Club-Doppeltorschütze Kevin Möhwald (r) wird von seinen Teamkollegen nach dem zweiten Treffergefeiert. Foto: Daniel Karmann
Andre Hoffmann (r) lässt sich für seinen Siegtreffer gegen Sandhausen von seinen Teamkameraden feiern. Foto: Roland Weihrauch
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Andre Hoffmann (r) lässt sich für seinen Siegtreffer gegen Sandhausen von seinen Teamkameraden feiern. Foto: Roland Weihrauch
Trainer Markus Anfang und seine Kieler konnten erneut nicht gewinnen. Foto: Axel Heimken
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Trainer Markus Anfang und seine Kieler konnten erneut nicht gewinnen. Foto: Axel Heimken

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich unter Trainer Frontzeck im Abstiegskampf zurückgemeldet und den Rückstand auf Rang 16 verkürzt. An der Spitze ziehen Düsseldorf und Nürnberg davon.

Düsseldorf (dpa) - Die zwei Aufstiegsfavoriten setzen sich in der 2. Fußball-Bundesliga ab, in den Abstiegskampf kommt Bewegung. Mit zwei Heimsiegen enteilen Fortuna Düsseldorf (43 Punkte) und der 1. FC Nürnberg (40) im Aufstiegsrennen allmählich der Konkurrenz.

Im Abstiegskampf schöpft Tabellenschlusslicht 1. FC Kaiserslautern nach fünf sieglosen Spielen nacheinander mit dem neuen Trainer Michael Frontzeck wieder Hoffnung. Die Pfälzer gewannen durch zwei Treffer von Lukas Spalvis mit 2:1 (2:0) bei Eintracht Braunschweig und verkürzten den Rückstand auf den Relegationsplatz auf sieben Punkte.

"Das ist eine große Erleichterung und für den Club mal eine angenehme Woche. So ein Spiel habe ich mir gewünscht. Wir werden nicht nachgeben, aber wir müssen noch an vielen Dingen arbeiten", sagte Frontzeck. Auf Rang 16 bleibt weiterhin Darmstadt 98 nach der 1:2-Niederlage gegen den MSV Duisburg. Die seit sechs Spielen unbesiegten Westdeutschen eroberten nach den Treffern von Ahmet Engin und Stanislav Iljutcenko den vierten Tabellenplatz. Die Darmstädter verpassten den Sprung aus der gefährdeten Zone. "Das tut total weh. Dieses Spiel durften wir nicht verlieren", meinte Mittelfeldspieler Tobias Kempe.

Auch für den VfL Bochum wird es im Abstiegskampf immer enger. Die schlechteste Rückrundenmannschaft unterlag auch bei Dynamo Dresden mit 0:2 (0:1) und musste die vierte Niederlage in Serie hinnehmen. "Wir können keine Tore erzielen. Das müssen wir dringend ändern", sagte VfL-Torhüter Manuel Riemann. Die Tore für die Gastgeber erzielten Lucas Röser (3.) und Moussam Koné (89.).

Bereits am Freitagabend verteidigte Fortuna Düsseldorf mit dem vierten Sieg in Serie die Tabellenführung. Beim glücklichen 1:0-Erfolg gegen den SV Sandhausen überragte Torhüter Raphael Wolf mit etlichen Paraden und einem gehalten Elfmeter von Tim Kister. "Es war vielleicht nicht der schönste, dafür aber ein wichtiger Sieg", sagte der Schlussmann nach dem 13. Saisonerfolg. "Wir sind auf einem sehr guten Weg, müssen aber auch in den nächsten Wochen in jedem Spiel beweisen, dass wir aktuell zurecht dort oben stehen", meinte Fortunas Abwehrchef Kaan Ayhan. Fünfmal glückte den Rheinländern bislang schon der Aufstieg in die Fußball-Bundesliga, zuletzt 2012.

Nur drei Punkte dahinter rangiert der 1. FC Nürnberg, der beim 4:1 gegen Erzgebirge Aue einen souveränen Sieg einfuhr und mit dem möglichen achten Aufstieg alleiniger Rekord-Aufsteiger werden könnte. "Man hat wieder die Qualität der Mannschaft gesehen", sagte Trainer Michael Köllner. Neben dem Doppel-Torschützen Kevin Möhwald glänzte Neuzugang Federico Palacios mit drei Assists.

Ein wenig den Anschluss hat der seit acht Spielen sieglose Tabellendritte Holstein Kiel verloren. "Wir müssen den Sieg erzwingen, in dieser Liga bekommst du nichts geschenkt, sagte Kiels Torschütze Marvin Duksch nach dem 1:1 gegen Jahn Regensburg. Dem Aufsteiger im Nacken sitzen Duisburg mit drei Punkten Rückstand und der FC Ingolstadt, der mit dem 3:0-Erfolg gegen Greuther Fürth den ersten Sieg 2018 schaffte.

Kader Darmstadt 98

Kader MSV Duisburg

Kader Eintracht Braunschweig

Kader 1.FC Kaiserslautern

Kader Dynamo Dresden

Kader VfL Bochum


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