Neue Transfer-Strategie

Salihamidzic bekommt mehr Macht: Hinter neuer Vorgehensweise steckt ein besonderer Plan

Hasan Salihamidzic (M.) grinst zu Uli Hoeneß.
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Hasan Salihamidzic (M.) bekommt ab sofort mehr Macht beim FC Bayern.

Der FC Bayern stellt sich in Sachen Transfers für die Zukunft auf. Sportvorstand Hasan Salihamidzic soll mit einer neuen Transfer-Strategie mehr Macht bekommen.

München - Beim FC Bayern* gibt es im kommenden Sommer einige Baustellen zu bewältigen. Nach der geplatzten Vertragsverlängerung mit Innenverteidiger Niklas Süle drückt vor allem in der Defensive der Schuh. Deshalb soll Sportvorstand Hasan Salihamidzic beim FC Bayern mehr Entscheidungsgewalt bekommen. Vorstandschef Oliver Kahn stattet Brazzo jetzt mit so viel Transfer-Macht wie noch nie aus.

FC Bayern: Mehr Transfer-Macht für Salihamidzic

Salihamidzic soll bei Ein- und Verkäufen ab sofort schneller und flexibler agieren können, berichtet die Sport Bild. Das neue Modell beruht auf zwei vorgegebenen Kennzahlen, die Brazzos Transfer-Spielraum definieren. Dabei geht es dem Bericht zufolge um das Gehaltsvolumen des Kaders insgesamt und um ein Limit für Transfer-Ausgaben.

Heißt im Klartext: Salihamidzic kann sich in diesem Rahmen frei bewegen und hat mehr Eigenverantwortung. Der 45-Jährige kann nun beispielsweise ohne größere Rücksprachen entscheiden, ob er einen bestimmten Spieler verpflichtet. Die einzige Hürde: Verlässt den FC Bayern ein Spieler ablösefrei, muss gleichwertiger Ersatz her, ohne dass sich der finanzielle Rahmen dadurch verändert. Das macht die Personale Niklas Süle aktuell so interessant, der den Rekordmeister im Sommer zum Nulltarif verlassen wird.

FC Bayern: Salihamidzic sucht Süle-Nachfolger - Transfer ohne Rücksprache möglich

Die Bayern hatten Süle angeblich einen neuen Vertrag mit einem geschätzten Jahresgehalt von zehn Millionen Euro vorgelegt. Diese Summe hat Salihamidzic nun für einen Ersatz zur Verfügung. Allerdings sei Brazzo ohne Transfer-Einnahmen durch Verkäufe anderer Profis beim Zahlen von Ablösesummen eingeschränkt.

Auch deshalb gelten die Chelsea-Verteidiger Andreas Christensen und Antonio Rüdiger als potenzielle Süle-Nachfolger. Beide Abwehrspieler wären im Sommer ablösefrei zu haben. Die Bayern bemühen sich laut Sport Bild sehr um den Dänen. Nationalspieler Rüdiger scheint dagegen zu einem Verbleib in London zu tendieren, zudem reize ihn im Ausland eher Real Madrid. Denis Zakaria von Borussia Mönchengladbach ist ein weiterer Kandidat, mit dem Schweizer soll es bereits konkrete Gespräche gegeben haben.

Video: Niklas Süle verlässt den FC Bayern - Diese Optionen hat der Rekordmeister

FC Bayern: Neue Transfer-Strategie für die Zukunft

Bayerns neue Transfer-Strategie soll zukunftsorientierter aufgebaut sein. Bereits im Vorjahr gab es den Fall Alaba, jetzt den Fall Süle, schmerzvolle ablösefreie Abgänge gilt es ab sofort zu vermeiden. Deshalb soll mit den Stars bereits zwei Jahre vor Ende des Vertrags verlängert werden. Bei Kingsley Coman wurde dieser Plan zuletzt schon in die Tat umgesetzt, der Franzose hat einen neuen Vertrag bis 2027 unterschrieben. Serge Gnabry und Kapitän Manuel Neuer sollen folgen.

Darüber hinaus wollen die Bayern Transfers frühzeitig forcieren, um sie nicht zu verpassen. Bei Dayot Upamecano hatte das bestens geklappt, der Wechsel des Franzosen von Leipzig nach München wurde bereits vergangenen Februar bekanntgegeben. Mit dem 19-jährigen Tschechen Adam Hlozek von Sparta Prag als Lewandowski-Back-up beschäftigen sich Bayern demnach schon seit zwei Jahren. Mit Deutschlands Supertalent Florian Wirtz von Leverkusen soll es bereits lose Gespräche mit dessen Vater gegeben haben. (ck) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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