"Fehlverhalten in einem schweren Fall"

Ex-Nationalspieler wegen sexistischen Tweets angeklagt

+
Robert Huth muss sich wegen sexistischen Verhaltens vor dem Sportgericht des englischen Fußballverbandes verantworten.

Der frühere Nationalspieler Robert Huth muss sich wegen seiner sexistischen Aktivitäten im sozialen Netzwerk Twitter vor der Sportgerichtsbarkeit des englischen Fußball-Verbandes (FA) verantworten.

Die FA gab am Mittwoch bekannt, dass sie gegen Huth Anklage erhoben hat. Dem 30-Jährigen drohen eine Sperre und eine Geldstrafe. Huth hat bis zum 21. Januar Zeit, auf die Klage zu antworten.

Dem Verteidiger des Premier-League-Klubs Stoke City wird nach Abschluss der Untersuchungen „Fehlverhalten in einem schweren Fall“ vorgeworfen. Huth habe gegen mehrere FA-Regeln verstoßen. Sein Verhalten sei „ungebührlich“ und bringe den Fußball „in Verruf“. Dass sich Huth über „Geschlechter und/oder Geschlechtsumwandlungen“ ausgelassen habe, mache sein Fehlverhalten noch schlimmer.

Huth hatte mit seinem Account auf einer Seite, die Menschen in abgeschnittenem Bildformat in mitunter expliziten Posen darstellt, zwölf Tipps zu deren Geschlecht abgegeben. Als sich im Netz Kritik regte, löschte Huth seine Tweets.

Anschließend entschuldigte sich der 19-malige Nationalspieler in dem Netzwerk: „Es war ausdrücklich kein Angriff auf irgendjemanden. Aber es tut mir leid, sollte ich jemanden gekränkt haben.“

Erst im Herbst war der frühere englische Nationalspieler Rio Ferdinand (Queens Park Rangers) wegen eines sexistischen Tweets mit drei Spielen Sperre und einer Geldstrafe in Höhe von rund 32.000 Euro belegt worden.

sid

Mehr zum Thema

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

BVB muss auf verletzten Spieler verzichten – das ist aber nicht das größte Problem
BVB muss auf verletzten Spieler verzichten – das ist aber nicht das größte Problem
Rassismus-Eklat in Bulgarien: Schockt Hamilton jetzt die Formel-1-Welt? Trainer Balakov leugnet Vorfall 
Rassismus-Eklat in Bulgarien: Schockt Hamilton jetzt die Formel-1-Welt? Trainer Balakov leugnet Vorfall 
Militärgruß auf dem Fußballplatz: Was er bedeutet - und wie der DFB dagegen vorgeht
Militärgruß auf dem Fußballplatz: Was er bedeutet - und wie der DFB dagegen vorgeht
ZDF-Sportstudio-Moderatoren flippen aus: „Ich habe Schweißausbrüche!“
ZDF-Sportstudio-Moderatoren flippen aus: „Ich habe Schweißausbrüche!“

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren