Dramatische letzte Minuten

Ex-Bundesligisten Cottbus und Kickers steigen aus 3. Liga ab

Cottbus Trainer Claus-Dieter Wollitz konnte den Abstieg nicht verhindern.
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Cottbus Trainer Claus-Dieter Wollitz konnte den Abstieg nicht verhindern.

Leipzig - Energie Cottbus verschwindet aus dem bezahlten Fußball. Die Lausitzer schienen wenige Minuten vor dem Ende des Drittliga-Finals gerettet, dann aber kam der K.o. Absteiger sind auch die Stuttgarter Kickers. Bremen und Wehen Wiesbaden schaffen den Klassenverbleib.

Die ehemaligen Bundesligisten FC Energie Cottbus und Stuttgarter Kickers steigen aus der 3. Fußball-Liga ab. Die Lausitzer, die zwischen 1997 und 2014 entweder in der 1. oder 2. Bundesliga spielten, verloren am Samstag zu Hause gegen den FSV Mainz 05 II mit 2:3 (0:0) und müssen damit im Jahr des 50. Vereinsjubiläums den Gang in die Viertklassigkeit antreten. Die Schwaben, in den 80er-Jahren in der Elitelige, verloren trotz Heimvorteils mit 0:1 (0:0) gegen den Chemnitzer FC und spielen im kommenden Jahr ebenfalls nur noch in der Regionalliga.

Die Cottbuser schienen nach einem 0:1-Rückstand durch zwei Tore von Kapitän Richard Sukuta-Pasu gerettet zu sein. Aber innerhalb von zwei Minuten verspielten Energie kurz vor dem Schlusspfiff alles. Wie und mit welchem Personal der Neuanfang in der Regionalliga gelingen soll, ist ungewiss. Aus dem aktuellen Team haben fast alle Spieler nur Drittliga-Verträge.

Die Stuttgarter Kickers sind in der Endabrechnung zwar punktgleich mit dem SV Wehen Wiesbaden und Werder Bremen II. Aber Wehen hat dank des 3:1 (1:0) gegen den zuvor bereits als Absteiger feststehenden VfB Stuttgart II die um ein Tor bessere Tordifferenz und bleibt drittklassig. Bremen, das 2:1 (2:0) beim VfR Aalen gewann, war sogar torgleich mit den Kickers, bleibt aber aufgrund von vier mehr erzielten Treffern in der Liga.

Den vierten Platz und damit die direkte Qualifikation für den DFB-Pokal 2016/2017 sicherte sich Aufsteiger 1. FC Magdeburg. Zwar verlor der FCM gegen die drittplatzierten Würzburger Kickers 0:1 (0:1). Da aber auch der VfL Osnabrück zu Hause gegen Fortuna Köln mit 1:3 (0:0) verlor, löste Magdeburg dank der besseren Tordifferenz das Pokalticket.

Meister SG Dynamo Dresden gewann mit dem Pflichtspiel-Rekord von 31 644 Zuschauern gegen die SG Sonnenhof Großaspach mit 2:1 (0:1). Mitaufsteiger FC Erzgebirge Aue siegte gegen Preußen Münster mit 3:0 (2:0). Die Auer Fans stürmten kurz vor Schluss das Feld, die Partie wurde dann nicht wieder angepfiffen.

dpa

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