Sieben Spiele ohne Sieg

Cottbus zieht Notbremse: Aus für Trainer Kramer

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Raus mit Apllaus: Für Trainer Stefan Krämer ist nach sieben sieglosen Spielen Schluss bei Energie Cottbus.

Cottbus - Energie Cottbus reagiert auf die Negativserie und trennt sich von Trainer Stefan Krämer. Zum Abschied gibt es ein Lob für den Coach. Der Nachfolger kommt aus dem Verein.

Fußball-Drittligist Energie Cottbus hat auf seinen sportlichen Absturz reagiert und sich von Trainer Stefan Krämer getrennt. Den Rauswurf des 48-Jährigen gab der ehemalige Bundesligist einen Tag nach der 0:1-Niederlage bei Erzgebirge Aue und nunmehr sieben Spielen in Folge ohne Sieg bekannt.

"Diese Entscheidung ist uns überaus schwer gefallen", sagte Präsident Wolfgang Neubert: "Stefan Krämer war vom ersten Tag an mit Herzblut und riesigem Engagement bei der Sache. Die jüngste sportliche Entwicklung gefährdet jedoch unsere Ziele, so dass wir keine andere Möglichkeit sehen als eine Veränderung auf der Position des Cheftrainers."

Rydlewicz übernimmt die Verantwortung

Bis auf Weiteres wird Co-Trainer Rene Rydlewicz die sportliche Verantwortung tragen. Mit Krämer, der Energie in der vergangenen Saison auf Platz sieben geführt hatte, starteten die Lausitzer zwar mit zwei Siegen in die neue Spielzeit. Es folgten aber sieben Partien mit nur zwei Punkten, Cottbus stürzte von der Tabellenspitze auf einen Abstiegsplatz.

Nach dem Spiel in Aue war es am Freitagabend zu schweren Ausschreitungen gekommen. Energie-Fans griffen die Polizei an, bei der Detonation eines Sprengkörpers ging die Scheibe eines Polizeifahrzeuges zu Bruch.

sid

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