Französischer Pokal

Drei Mbappé-Tore: Tuchel mit Paris im Pokalfinale

Neymar (l) von Paris Saint-Germain kämpft um den Ball. Foto: Jeff Pachoud/AFP/dpa
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Neymar (l) von Paris Saint-Germain kämpft um den Ball. Foto: Jeff Pachoud/AFP/dpa

Lyon (dpa) - Paris Saint-Germain hat sich mit dem souveränen Einzug in das französische Pokalfinale für das Rückspiel in der Champions League gegen Borussia Dortmund in einer Woche eingestimmt.

Das von Thomas Tuchel trainierte Team setzte sich im Halbfinale bei Olympique Lyon mit 5:1 (1:1) durch. Liga-Spitzenreiter PSG, der den Pokal bereits zwölf Mal gewonnen hat, im Vorjahr im Finale aber im Elfmeterschießen an Stade Rennes gescheitert war, trifft nun im Finale auf den Sieger aus der Partie AS St. Etienne gegen Cupverteidiger Rennes.

In einem abwechslungsreichen Match war Lyon lange Zeit ein gleichwertiger Gegner und ging durch Martin Terrier in der 11. Minute in Führung. Doch schnell schlug Paris mit dem deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer zurück und kam drei Minuten später durch einen Treffer von Kylian Mbappé nach einem Eckball zum Ausgleich.

Nachdem Lyons Verteidiger Fernando Marçal nach einer Stunde mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste, drehte PSG auf und traf in der letzten halben Stunde noch viermal: Der zuletzt in der Liga gesperrte Neymar verwandelte einen Foulelfmeter (64.), zwei weitere Treffer von Mbappé (70., 90+2) und ein Tor von Pablo Sarabia (81.) brachten den am Ende klaren Erfolg.

Nach dem Einzug ins Pokalfinale flippte Kehrer aus. Vor dem Interview mit dem vereinseigenen Sender schnappte er den Fragesteller am Oberkörper, schüttelte ihn und brüllte: "Finaleeeeeeee!" Danach beruhigte sich der 23 Jahre alte Abwehrspieler und analysierte das 5:1 der Pariser gegen Olympique Lyon. "Wir haben gut gespielt. Wir waren wach, wir haben Chancen erspielt und sie genutzt", sagte er.

Trainer Tuchel kommentierte den Sieg weniger emotional, aber mit einem Lächeln im Gesicht. "Das ist ein außergewöhnliches Ergebnis. Fünf Tore, und das, nachdem wir zurücklagen", sagte er. "Wir haben alles gegeben. Es gab ein paar Momente in denen uns etwas der Fluss, Geschwindigkeit und Aggressivität gefehlt hat. Aber nach dem zweiten Tor war es einfacher, weil wir an Selbstvertrauen gewonnen haben und unser Gegner eine Rote Karte gesehen hat."

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