Massive Proteste

DFL: Zukunft der Montagsspiele "nicht in Stein gemeißelt"

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Christian Seifert ist der Chef der DFL. 

Vor dem ersten Montagabendspiel dieser Bundesliga-Saison hat DFL-Chef Christian Seifert die Zukunft dieser umstrittenen Ansetzungen wieder in Frage gestellt.

Frankfurt/Main - "Diese Spielplan-Regelung wurde für die Zeit bis 2021 einstimmig verabschiedet, liegt beim Bundeskartellamt vor, ist Bestandteil aller Medienverträge. Für die Zeit danach sind die Montagsspiele nicht in Stein gemeißelt", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga der "Bild am Sonntag".

Vor dem Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig (20.30 Uhr) haben Frankfurter Fans massive Proteste gegen Montagsspiele in der Fußball-Bundesliga angekündigt. Einige Anhänger von Borussia Dortmund wollen ihr Heimspiel gegen den FC Augsburg eine Woche später sogar boykottieren.

Fans sehen in der Einführung von Montagsspielen einen weiteren Schritt zur Kommerzialisierung des Profifußballs, der ihre Interessen bei der Spielplangestaltung ignoriert. Seifert dagegen argumentiert: "Die Montagsspiele wurden mit Zustimmung der Club-Vertreter zur Vermeidung von Donnerstag-Samstag-Ansetzungen der Europa-League-Starter und im Sinne eines Lastenausgleichs zum Schutz des Amateur-Fußballs am Sonntag eingeführt."

Stellungnahme der DFL

BamS-Bericht hinter einer Bezahlschranke

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