CR7 nicht gefragt

Keiner will Ronaldo: Nächster Top-Klub winkt ab - Trainer drohte gar mit Rücktritt

Cristiano Ronaldo will weg von Manchester United. Das Problem: Kein Verein will CR7 verpflichten. Nun hat sogar sein Jugendclub abgewunken.

München - Der Nächste, bitte! Cristiano Ronaldo kassiert auf der Suche nach einem neuen Verein den nächsten Korb. CR7 möchte Manchester United bekanntlich unbedingt verlassen, um in der aktuellen Saison noch einmal Champions League zu spielen - die Red Devils starten lediglich in der Europa League.

An und für sich sollte es für einen Spieler eines Formats von Ronaldo einen Markt geben. Doch denkste! Vor wenigen Wochen erst hatte der FC Bayern einen Transfer des Superstars abgelehnt. Auch der BVB senkte kürzlich den Daumen bezüglich eines Ronaldo-Deals - und nun nimmt auch noch sein Heimatverein Sporting Lissabon Abstand von einer Verpflichtung des 37-Jährigen.

Cristiano Ronaldo: Jetzt sagt auch noch Sporting ab - Trainer droht gar mit Rücktritt

Dabei ging es offenbar so weit, dass Trainer Ruben Amorim gar mit seinem Rücktritt drohte, sollten die Sporting-Bosse Ronaldo verpflichten. So soll Amorim - neben dem irren Gehalt des mehrmaligen Weltfußballers - auch Angst um die Teamchemie gehabt haben. Kurios: Ähnlich argumentierte auch Oliver Kahn die Absage des FC Bayern an Cristiano Ronaldo.

Cristiano Ronaldo möchte Manchester United verlassen, aber findet keinen neuen Verein.

Vor wenigen Wochen sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters: „So sehr ich Cristiano Ronaldo als einen der Größten schätze: Ein Transfer würde nicht in unsere Philosophie passen.“ Dabei gestand Kahn auch, dass man sich ernsthaft mit der Personalie Cristiano Ronaldo an der Säbener Straße beschäftigt hat. „Wir haben das Thema diskutiert – sonst würden wir unseren Job nicht gut machen“, so der Titan damals in der Sportbild: „Ich persönlich finde, dass Cristiano Ronaldo einer der besten Fußballer ist, die es jemals auf unserem Planeten gab.“ Allerdings kam man „zu dem Schluss, dass er bei aller Wertschätzung von uns allen in der aktuellen Situation nicht zu unserer Philosophie gepasst hätte.“

FC Bayern uind Cristiano Ronaldo? Kahn bestätigt, dass CR7 ein Thema war

Auch Borussia Dortmund wurde als neuer Arbeitgeber von Cristiano Ronaldo gehandelt. Allerdings soll es zwischen den Schwarz-Gelben und CR7 und dessen Management nie Kontakt gegeben haben, wie Hans-Joachim Watzke kürzlich verriet: „Es gab keinen Kontakt zwischen den Beteiligten.“

Sein Berater Jorge Mendes versucht seit Monaten ein neues Team für Ronaldo zu finden, allerdings ohne Erfolg bislang. CR7 möchte in seinem Karriereherbst noch weiter in der Königsklasse auflaufen, bei United war er zuletzt sogar nur noch zweite Wahl. Trainer Erik ten Haag würde CR7 zwar gerne behalten, schließt aber einen Abgang seines Starspielers nicht aus.

Rekord-Summe 222 Millionen Euro: Die 11 teuersten Transfers der Geschichte

Paul Pogba guckt emotional
Paul Pogba belegt den 11. Platz. Für 105 Millionen Euro holte Manchester United 2016 den Franzosen von Juventus Turin zurück. 2012 wechselte er aus der Jugend ablösefrei nach Italien.  © Oscar del Pozo/AFP
Romelu Lukaku zeigt nach oben.
113 Millionen Euro hat sich der FC Chelsea Romelu Lukaku kosten lassen. 2021 wechselte er von Inter Mailand auf die Insel. Trotz der stolzen Transfer-Summe belegt er „nur“ Platz 10.  © Franck Fife/AFP
Eden Hazard blickt in die Kamera
Eden Hazard, dessen Bruder Thorgan beim BVB aufläuft, wechselte 2021 vom FC Chelsea zu Real Madrid. Die Königlichen bezahlten für den Transfer nicht weniger als 115 Millionen Euro.  © John Thys/AFP
Cristiano Ronaldo geht im Manchester Trikot über den Platz
Natürlich gehört auch CR7, aka Cristiano Ronaldo, zu den teuersten Transfers der Geschichte. Bei Real Madrid erzielte er in 438 Spielen 450 Tore. Deswegen musste Juventus Turin tief in die Tasche greifen: 117 Millionen Euro kostete seine Verpflichtung. Inzwischen spielt er bei Manchester United.  © Gareth Fuller/Imago
Jack Grealish feiert mit dem Pokal
Jack Grealish belegt den 7. Platz in der Liste. Sein Wechsel von Aston Villa nach Manchester City kostete den Sky Blues 117,5 Millionen Euro. Im August 2021 ging der Transfer über die Bühne, sein Vertrag geht bis Juni 2027. © Xinhua/Imago
Antoine Griezmann ballt im Trikot von Atletico Madrid die Faust
Bei Atlético Madrid und der französischen Nationalmannschaft überzeugte Antoine Griezmann auf ganzer Linie – auch den FC Barcelona. Die Katalanen kauften im Sommer 2019 den heute 31-Jährigen für 120 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wurde er allerdings wieder an Atlético Madrid ausgeliehen.  © Pierre-Philippe Marcou/AFP
Joao Felix ballt die Faust
Der Angreifer Joao Felix zählt ebenfalls zu den teuersten Transfers der Geschichte. Seine Verpflichtung kostete Atlético Madrid 127,2 Millionen Euro. 2019 erhielt er den Golden Boy Award als bester U21-Spieler Europas. © Oscar del Pozo/AFP
Philippe Coutinho läuft über den Platz
Auf Platz vier ist Philippe Coutinho. FC Barcelona hat 135 Millionen Euro an Liverpool gezahlt. Richtig durchsetzen konnte er sich bei den Blaugranas allerdings nicht. 2019 – ein Jahr nach seiner Verpflichtung in Barcelona – wurde er erst an den FC Bayern, dann an Aston Villa verliehen. An den England-Klub wurde er dann 2022 verkauft.  © Douglas Magno/AFP
Ousmane Dembélé verschränkt lachend die Hände hinter dem Kopf
Wir sind auf dem Siegertreppchen angekommen: Platz drei der teuersten Transfers aller Zeiten belegt Ousmane Dembélé. Bei seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona kassierte Borussia Dortmund 140 Millionen Euro. Sein Vertrag beim FC Barcelona geht bis Juni 2022. © Lluis Gene/AFP
Kylian Mbappé läuft über den Platz
Kylian Mbappé ist der zweitteuerste Transfer aller Zeiten. Sein Wechsel ließ sich AS Monaco fürstlich entlohnen. 180 Millionen Euro musste Paris Saint-Germain bezahlen. Ursprünglich sollte seine Verpflichtung 145 Millionen Euro kosten, durch seine Verlängerung bei den Hauptstädtern im Jahr 2022 stieg die Summe aber nochmal um 35 Millionen Euro – aufgrund von Bonuszahlungen. © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/Imago
Neymar rennt über den Platz
Mit weitem Abstand führt Neymar die Liste der teuersten Transfers an. Auch hier musste Paris Saint-Germain tief in die Tasche greifen: 222 Millionen Euro kostete die Rekordverpflichtung. Sein Vertrag läuft bis 2025.  © Michael Baucher/Imago

Ronaldo war 2003 von Sporting, wo er aus der Jugend kam, ins Old Trafford gewechselt. Mit United holte er 2008 die Champions Leage, ehe er zu Real Madrid wechselte, wo er fünf Mal den Henkelpott in die Höhe streckte. Über Juventus Turin kehrte Ronaldo vergangene Sommer wieder zurück nach Manchester - wo er nach 19 Spielzeiten in Folge in dieser Saison wohl nicht in der Champions League auflaufen wird.

So bleibt Cristiano Ronaldo nur noch bis zum 31. August Zeit, ein geeignetes Team zu finden, das ihn dann auch wirklich will ... (smk)

Rubriklistenbild: © IMAGO / PA Images

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