Keine rechtlichen Schritte gegen den Superstar

Angebliche Vergewaltigung: Keine Anklage gegen Cristiano Ronaldo

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Cristiano Ronaldo hat gut lachen - im Falle der vorgeworfenen Vergewaltigung hat er einen ersten Teilerfolg erzielt. 

Cristiano Ronaldo kann erst einmal durchatmen - Die Anklage wegen Vergewaltigung wurde fallengelassen. Ist der portugiesische Superstar von Juventus Turin nun aus dem Schneider?

Update vom 22. Juli: Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo muss wegen der gegen ihn erhobenen Vergewaltigungsvorwürfe keine strafrechtlichen Konsequenzen fürchten. Wie die Staatsanwaltschaft von Clark County mitteilte, werde gegen den 34-Jährigen keine Anklage erhoben. Als Begründung gab die Behörde an, dass die Tat nicht zweifelsfrei bewiesen werden könne.

Vergewaltigungsvorwurf gegen Cristiano Ronaldo: Tat kann nicht bewiesen werden 

Ronaldo wurde von der US-Amerikanerin Kathryn Mayorga vorgeworfen, sie am 13. Juni 2009 in einem Hotelzimmer in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Bereits damals hatte die US-Amerikanerin Anzeige erstattet und war ärztlich untersucht worden. Mayorga gab an, sie habe später für eine Zahlung von 375.000 Dollar einem Verzicht auf weitere rechtliche Schritte und einer Schweigevereinbarung zugestimmt.

Nachdem die heute 35-Jährige ihre Vorwürfe im vergangenen Jahr erneuerte, wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen. Es seien jedoch keine Beweise gefunden worden, weshalb es keine Anklage geben werde, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Laut den Aussagen ihrer Anwältin hatte sich Mayorga damals durch die Enthüllungen der #MeToo-Bewegung ermutigt gefühlt, erneut "Gerechtigkeit zu suchen".

Cristiano Ronaldo bestritt Vorwürfe stets

Ronaldo hatte die Vorwürfe stets bestritten. In einem offiziellen Statement schrieb er: "Vergewaltigung ist ein abscheuliches Verbrechen, das gegen alles geht, was ich bin und woran ich glaube." Zuvor hatte er Mayorga beschuldigt, sie wolle auf seine Kosten berühmt werden.

Wenige Wochen nach dem vermeintlichen Vorfall war Ronaldo für die damalige Rekordsumme von 94 Millionen Euro von Manchester United zu Real Madrid gewechselt. Mit den Königlichen gewann der Portugiese viermal die Champions League. 2018 ging der inzwischen fünfmalige Weltfußballer für mehr als 100 Millionen Euro zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin. 2016 gewann er mit Portugal in Frankreich den EM-Titel.

SID lc aa om

Angebliche Vergewaltigung: Cristiano Ronaldo kann erstmal aufatmen

Ursprüngliche Meldung vom 05. Juni: Der wegen einer angeblichen Vergewaltigung angeklagte Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo, hat wohl einen ersten Teilerfolg erzielt. Wie der US-Mediendienst Bloomberg unter Berufung auf Gerichtsunterlagen berichtet, ist die Anklage anscheinend fallengelassen worden. 

Laut dem Bericht hat die US-Amerikanerin Kathryn Mayorga im Mai einen freiwilligen Klagerückruf bei dem Gericht in Las Vegas eingereicht. Ob die Klägerin zuvor eine außergerichtliche Einigung mit Ronaldo erzielt habe, gehe aus den Unterlagen nicht hervor. Bestätigungen der Polizei, der Anwälte beider Lager oder des Gerichts stehen noch aus. 

Vorwürfe gegen Cristiano Ronaldo wurden 2018 neu aufgerollt

Ronaldo hatte die Vorwürfe gegen ihn stets bestritten. Im Januar hatte die Polizei des Staates von Las Vegas die italienischen Behörden zur Entnahme einer DNA-Probe bei dem 34-Jährigen von Juventus Turin aufgefordert. Mayorga wirft dem portugiesischen Europameister vor, sie am 13. Juni 2009 in einem Hotelzimmer in Las Vegas vergewaltigt zu haben. 

Bereits damals hatte die US-Amerikanerin Anzeige erstattet und war ärztlich untersucht worden. Mayorga gab an, sie habe später für eine Zahlung von 375.000 Dollar einem Verzicht auf weitere rechtliche Schritte und einer Schweigevereinbarung zugestimmt. Nachdem die heute 35-Jährige ihre Vorwürfe im vergangenen Jahr erneuerte, wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen. 

Doch nicht nur Ronaldo hat derzeit Probleme mit Vergewaltigungsvorwürfen, auch Fußball-Star Neymar sieht sich damit konfrontiert.

sid/tz

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