FIFA

Council soll Schritte für umstrittene WM-Pläne festlegen

WM-Pokal
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Die FIFA hat umstrittene WM-Pläne.

Das Council des Fußball-Weltverbands FIFA wird bei seiner Sitzung am Mittwoch (15.00 Uhr) die umstrittenen Pläne für eine WM alle zwei Jahre besprechen.

Zürich - Dabei soll das Gremium mit dem DFB-Interimspräsidenten Peter Peters als deutschem Vertreter die nächsten Schritte auf dem Weg zur Reform für den internationalen Spielkalender der Männer ab 2024 bestimmen. Das Thema steht auf der Agenda für das Treffen, die die FIFA am Dienstag mitteilte. Der Weltverband und dessen Präsident Gianni Infantino hatten angekündigt, bis zum Jahresende Klarheit haben zu wollen. Dazu könnte es eine Versammlung der FIFA-Mitgliedsverbände geben.

Eine mögliche Weltmeisterschaft im Zwei-Jahres-Rhythmus wird derzeit kontrovers diskutiert, die Europäische Fußball-Union UEFA und der Kontinentalverband CONMEBOL lehnen dies kategorisch ab. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin drohte bereits mit Boykott aus Europa. Auch das Internationale Olympische Komitee hatte die Pläne zuletzt kritisiert und „Sorgen“ geäußert.

Debatten mit den Nationaltrainern

Arsène Wenger, FIFA-Chef für globale Fußballentwicklung, warb am Dienstag noch einmal für die von ihm vorgeschlagenen Reformen. „Das aktuelle Format funktioniert nicht mehr und ist veraltet“, sagte der Franzose. „Eine WM oder ein Kontinentalturnier alle zwei Jahre könnten am Ende jeder Saison organisiert werden, ohne weitere Spiele hinzuzufügen.“ Die Anzahl der Fenster für Länderspiele soll dafür insgesamt verringert werden.

Am Dienstag und Donnerstag gibt es in dieser Woche Debatten mit den Nationaltrainern der Männer-Nationalmannschaften. Bundestrainer Hansi Flick werde dabei nicht teilnehmen, teilte der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Auch die Weltmeisterschaften der Frauen soll nach Plänen der FIFA zukünftig alle zwei Jahre ausgetragen werden.

Eine Technische Beratungsgruppe der FIFA um Direktor Wenger hatte die WM-Ausrichtung alle zwei Jahre vorgeschlagen, auch der Rhythmus der Kontinentalturniere wie der EM würde dabei verkürzt. Demzufolge sollen die Änderungen nach der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko mit erstmals 48 Nationen endgültig greifen. 2027 würden dann die Turniere der Konföderationen ausgerichtet werden. Im bislang geplanten EM-Jahr 2028 stünde dann schon wieder die nächste WM an. dpa

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