„Es ist unglaublich“

Ex-Bundesliga-Star mit schockierender Aussage: Coronavirus wird in meinem Land ignoriert

Die Fußballwelt in Europa steht still. Das könnte man zumindest meinen. Ein einziges Land scheint die Coronavirus-Krise jedoch zu ignorieren. 

  • Das Coronavirus* hat die Fußballwelt in Europa lahmgelegt.
  • Eine einzige Fußballliga geht dennoch ihren gewohnten Gang.
  • Ein Ex-Arsenal-Star berichtete.

Minsk - Der Coronavirus Sars-CoV-2 hält die Welt in Atem und legte die Welt des Fußballs in Europa lahm. Die Europameisterschaft 2020 wurde um ein Jahr verschoben. In der Zwischenzeit haben sich immer mehr Fußballprofis der ersten und zweiten Bundesliga mit dem Virus infiziert. 

In der Bundesliga ruht der Ball vorerst bis 2. April (Stand: 23.3). Unterdessen scheint die La Liga offenbar nicht mehr an eine Fortsetzung der Saison zu glauben. Ein Virologie warnte vor dem Liga-Betrieb und schockte Fußballfans.  Wer jedoch denkt, dass in ganz Europa die Fußballwelt still steht, hat sich gewaltig geirrt.

Ein Land ignoriert die Corona-Krise - Ex-Fußballprofi: „Es ist unglaublich“

Als einzige Fußballliga in Europa wird in Weißrussland weiterhin Fußball gespielt. Aussagen des früheren Spielers des FC Arsenal, des VfB Stuttgart und des FC Barcelona Alexander Hleb zufolge wird die Coronavirus-Pandemie* von der Führung seines Heimatlandes nicht ernst genommen. Unterdessen steigt die Zahl der Infizierten und Toten auf der Welt weiter an. 

„Es ist, als wenn sich niemand darum kümmert. Es ist unglaublich“, so Hleb gegenüber der britischen Boulevardzeitung „The Sun“. Jeder wisse, was in Spanien und Italien passiert, so Hleb. „Aber in unserem Land glaubt die Präsidenten-Bürokratie, dass es nicht so schlimm ist.“

Viele junge Menschen würden so denken, sagt der Ex-Fußballprofi. Zusammen mit seiner Familie bleibe er zu Hause, erzählte er gegenüber „The Sun“ weiter. „Aber wenn ich rausgehe, dann sind die Straßen und Restaurants noch immer voll.“

Einziges Land in Europa, in dem noch Fußball gespielt wird - trotz Coronavirus 

„Die ganze Welt schaut jetzt dieweißrussische Liga. Jeder sollt seinen Fernseher einschalten und uns zusehen“, so Hleb. Dann meinte der einstige Bundesligaspieler des VfB Stuttgart - wohl mit einem zwinkernden Auge: „Als Nordamerikas Eishockey-Liga geschlossen hat, sind viele Eishockeyspieler nach Russland gekommen, um zu spielen. Vielleicht könnten Lionel Messi und Cristiano Ronaldo in die weißrussische Liga kommen, um weiterzumachen.“ 

Alexander Hleb hatte nach einer eindrucksvollen Karriere als Fußballprofi - unter anderem mit Stationen beim FC Arsenal und dem FC Barcelona - im Januar seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt. Zuletzt spielte er in der weißrussischen Liga bei Isloch Minskiy Rayon.

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

mbr

Rubriklistenbild: © dpa / Andreas Gebert

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