Neue PSG-Entwicklungen spielen wohl eine Rolle

„Definitiv möglich“: FC Bayern kommt Mané-Verpflichtung angeblich näher

Der FC Bayern ist wohl in intensiven Gesprächen mit dem Management von Liverpool-Star Sadio Mané. Angeblich rückt ein Transfer in die Bundesliga näher.

München - Man hat dieser Tage den Eindruck, dass sich das Umfeld des FC Bayern München nach einem echten Königstransfer sehnt, einem Statement-Transfer gegenüber der nationalen und internationalen Konkurrenz. Angeblich kommt der Serienmeister diesem Vorhaben immer näher. Entscheidend sollen auch die neuesten Entwicklungen beim französischen Spitzenklub Paris Saint-Germain sein.

FC Bayern: Sadio Mané soll sich einen Wechsel an die Isar angeblich vorstellen können

  • Sadio Mané
  • Geboren: 10. April 1992 (Alter 30 Jahre), Banbali, Senegal
  • Größe: 1,75m
  • Verein: FC Liverpool
  • Vertrag: bis 2023

Wie Sky berichtet, ist der FC Bayern in intensiven Gesprächen mit dem Management von Sadio Mané, der am Samstag mit dem FC Liverpool im Champions-League-Finale auf Real Madrid trifft (tz.de berichtet im Live-Ticker). Da der Vertrag des 30-Jährigen 2023 ausläuft, muss sich der LFC mit einem Verkauf beschäftigen. Der senegalesische Superstar soll den FC Bayern als „ernsthafte Option“ ansehen. Ein Wechsel zum FC Bayern sei „definitiv möglich.“ Die Ablöse soll bei unter 50 Millionen Euro liegen und damit innerhalb der finanziellen Möglichkeiten des FCB.

In den letzten Tagen sei richtig Bewegung in die Verhandlungen gekommen. „Mané kann sich die Bayern vorstellen“, behauptet Sky. Noch vor einigen Tagen galt Paris-Saint Germain als Favorit auf den Flügelstürmer, seitdem hat sich allerdings viel verändert in der französischen Hauptstadt.

Sadio Mané feiert seinen Treffer zum 2:2 gegen die Wolverhampton Wanderers.

PSG: Woran könnte eine Verpflichtung von Sadio Mané scheitern?

Kylian Mbappé hat einen historischen Vertrag unterschrieben. Der 23-Jährige verdient künftig mehr als eine halbe Milliarde Euro und darf bei der Suche eines neuen Trainers und neuer Spieler mitwirken. Sky berichtet, dass Mané aufgrund dieses Pakets selbst für den Scheich-Klub zu teuer wäre. Zudem wird in den Medien übereinstimmend berichtet, dass eine Entlassung von Sportdirektor Leonardo unmittelbar bevorsteht. Die Verhandlungen mit dem Liverpool-Star sollen deshalb unterbrochen worden sein.

Rekord-Summe 222 Millionen Euro: Die 11 teuersten Transfers der Geschichte

Paul Pogba guckt emotional
Paul Pogba belegt den 11. Platz. Für 105 Millionen Euro holte Manchester United 2016 den Franzosen von Juventus Turin zurück. 2012 wechselte er aus der Jugend ablösefrei nach Italien.  © Oscar del Pozo/AFP
Romelu Lukaku zeigt nach oben.
113 Millionen Euro hat sich der FC Chelsea Romelu Lukaku kosten lassen. 2021 wechselte er von Inter Mailand auf die Insel. Trotz der stolzen Transfer-Summe belegt er „nur“ Platz 10.  © Franck Fife/AFP
Eden Hazard blickt in die Kamera
Eden Hazard, dessen Bruder Thorgan beim BVB aufläuft, wechselte 2021 vom FC Chelsea zu Real Madrid. Die Königlichen bezahlten für den Transfer nicht weniger als 115 Millionen Euro.  © John Thys/AFP
Cristiano Ronaldo geht im Manchester Trikot über den Platz
Natürlich gehört auch CR7, aka Cristiano Ronaldo, zu den teuersten Transfers der Geschichte. Bei Real Madrid erzielte er in 438 Spielen 450 Tore. Deswegen musste Juventus Turin tief in die Tasche greifen: 117 Millionen Euro kostete seine Verpflichtung. Inzwischen spielt er bei Manchester United.  © Gareth Fuller/Imago
Jack Grealish feiert mit dem Pokal
Jack Grealish belegt den 7. Platz in der Liste. Sein Wechsel von Aston Villa nach Manchester City kostete den Sky Blues 117,5 Millionen Euro. Im August 2021 ging der Transfer über die Bühne, sein Vertrag geht bis Juni 2027. © Xinhua/Imago
Antoine Griezmann ballt im Trikot von Atletico Madrid die Faust
Bei Atlético Madrid und der französischen Nationalmannschaft überzeugte Antoine Griezmann auf ganzer Linie – auch den FC Barcelona. Die Katalanen kauften im Sommer 2019 den heute 31-Jährigen für 120 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wurde er allerdings wieder an Atlético Madrid ausgeliehen.  © Pierre-Philippe Marcou/AFP
Joao Felix ballt die Faust
Der Angreifer Joao Felix zählt ebenfalls zu den teuersten Transfers der Geschichte. Seine Verpflichtung kostete Atlético Madrid 127,2 Millionen Euro. 2019 erhielt er den Golden Boy Award als bester U21-Spieler Europas. © Oscar del Pozo/AFP
Philippe Coutinho läuft über den Platz
Auf Platz vier ist Philippe Coutinho. FC Barcelona hat 135 Millionen Euro an Liverpool gezahlt. Richtig durchsetzen konnte er sich bei den Blaugranas allerdings nicht. 2019 – ein Jahr nach seiner Verpflichtung in Barcelona – wurde er erst an den FC Bayern, dann an Aston Villa verliehen. An den England-Klub wurde er dann 2022 verkauft.  © Douglas Magno/AFP
Ousmane Dembélé verschränkt lachend die Hände hinter dem Kopf
Wir sind auf dem Siegertreppchen angekommen: Platz drei der teuersten Transfers aller Zeiten belegt Ousmane Dembélé. Bei seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona kassierte Borussia Dortmund 140 Millionen Euro. Sein Vertrag beim FC Barcelona geht bis Juni 2022. © Lluis Gene/AFP
Kylian Mbappé läuft über den Platz
Kylian Mbappé ist der zweitteuerste Transfer aller Zeiten. Sein Wechsel ließ sich AS Monaco fürstlich entlohnen. 180 Millionen Euro musste Paris Saint-Germain bezahlen. Ursprünglich sollte seine Verpflichtung 145 Millionen Euro kosten, durch seine Verlängerung bei den Hauptstädtern im Jahr 2022 stieg die Summe aber nochmal um 35 Millionen Euro – aufgrund von Bonuszahlungen. © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/Imago
Neymar rennt über den Platz
Mit weitem Abstand führt Neymar die Liste der teuersten Transfers an. Auch hier musste Paris Saint-Germain tief in die Tasche greifen: 222 Millionen Euro kostete die Rekordverpflichtung. Sein Vertrag läuft bis 2025.  © Michael Baucher/Imago

Ohnehin scheint Mbappé nicht mit Mané zu planen. Der Weltstar soll sich laut Le Parisien seinen wesentlich jüngeren Nationalmannschafts-Kollegen Ousmane Dembélé wünschen, ebenso wie den defensiven Mittelfeldspieler Aurélien Tchouaméni von der AS Monaco. Durch die neuesten Entwicklungen bei PSG steigen die Chancen für den FC Bayern einen echten Coup auf dem Transfermarkt zu landen!

Der Abschied von Robert Lewandowski scheint hingegen unausweichlich, ob 2022 oder 2023 ist allerdings noch nicht klar. Mané hat beim FC Liverpool bereits bewiesen, dass er auch im Sturmzentrum funktionieren kann. Doch der FC Bayern hat auch andere, interne Optionen für die Lewandowski-Nachfolge.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Xinhua

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