FC Bayern erkundigte sich bei Rangnick

Cristiano Ronaldo wollte offenbar unbedingt zum BVB: Transfer scheiterte wohl nicht am Geld

Cristiano Ronaldo wollte offenbar unbedingt zu Borussia Dortmund wechseln. Der BVB hatte seine Gründe, einem Transfer eine Absage zu erteilen.

Dortmund – Findet Cristiano Ronaldo in diesem Sommer noch einen neuen Verein? Die Transfer-Spekulationen um den portugiesischen Weltstar heizen schon seit Wochen die Gerüchteküche an. Borussia Dortmund und auch der FC Bayern haben dem Offensivspieler von Manchester United bereits eine deutliche Absage für einen Wechsel erteilt. Ronaldo selbst wäre allem Anschein nach jedoch liebend gerne in den Pott gezogen.

Cristiano Ronaldo: Wechsel zum BVB forciert – wegen Champions League und Werbeeinnahmen

Cristiano Ronaldo hatte offenbar allen Grund einen Wechsel zum BVB anzustreben, wie die Sport Bild berichtet. Ein Argument für Ronaldo pro Borussia war demnach zweifelsfrei die Aussicht auf die Champions League. Allerdings gar nicht unbedingt sportlicher Natur, obwohl der 37-Jährige mit 183 Einsätzen und 140 Treffern sowohl Rekord-Spieler als auch Rekord-Torschütze der Champions League ist und seine Bilanz gerne ausbauen würde.

Es geht ums Geld, auch wenn der fünfmalige Weltfußballer bei einem kolportierten Gehalt von rund 29 Millionen Euro netto zu Abstrichen in Dortmund bereit gewesen wäre. Ronaldo braucht die Königsklasse um weiterhin königlich Kasse zu machen. Allein mit der Teilnahme verdient er Millionen, viele Zahlungen seiner Werbepartner sind daran gekoppelt. Für Ronaldo, der unter anderem für Nike, Clear (Shampoo), Binance (Kryptowährungen) und zahlreiche Eigenmarken wirbt, sind die Zahlungen deutlich wichtiger als das Gehalt, das er vom Klub kassiert.

Rekord-Summe 222 Millionen Euro: Die 11 teuersten Transfers der Geschichte

Paul Pogba guckt emotional
Paul Pogba belegt den 11. Platz. Für 105 Millionen Euro holte Manchester United 2016 den Franzosen von Juventus Turin zurück. 2012 wechselte er aus der Jugend ablösefrei nach Italien.  © Oscar del Pozo/AFP
Romelu Lukaku zeigt nach oben.
113 Millionen Euro hat sich der FC Chelsea Romelu Lukaku kosten lassen. 2021 wechselte er von Inter Mailand auf die Insel. Trotz der stolzen Transfer-Summe belegt er „nur“ Platz 10.  © Franck Fife/AFP
Eden Hazard blickt in die Kamera
Eden Hazard, dessen Bruder Thorgan beim BVB aufläuft, wechselte 2021 vom FC Chelsea zu Real Madrid. Die Königlichen bezahlten für den Transfer nicht weniger als 115 Millionen Euro.  © John Thys/AFP
Cristiano Ronaldo geht im Manchester Trikot über den Platz
Natürlich gehört auch CR7, aka Cristiano Ronaldo, zu den teuersten Transfers der Geschichte. Bei Real Madrid erzielte er in 438 Spielen 450 Tore. Deswegen musste Juventus Turin tief in die Tasche greifen: 117 Millionen Euro kostete seine Verpflichtung. Inzwischen spielt er bei Manchester United.  © Gareth Fuller/Imago
Jack Grealish feiert mit dem Pokal
Jack Grealish belegt den 7. Platz in der Liste. Sein Wechsel von Aston Villa nach Manchester City kostete den Sky Blues 117,5 Millionen Euro. Im August 2021 ging der Transfer über die Bühne, sein Vertrag geht bis Juni 2027. © Xinhua/Imago
Antoine Griezmann ballt im Trikot von Atletico Madrid die Faust
Bei Atlético Madrid und der französischen Nationalmannschaft überzeugte Antoine Griezmann auf ganzer Linie – auch den FC Barcelona. Die Katalanen kauften im Sommer 2019 den heute 31-Jährigen für 120 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wurde er allerdings wieder an Atlético Madrid ausgeliehen.  © Pierre-Philippe Marcou/AFP
Joao Felix ballt die Faust
Der Angreifer Joao Felix zählt ebenfalls zu den teuersten Transfers der Geschichte. Seine Verpflichtung kostete Atlético Madrid 127,2 Millionen Euro. 2019 erhielt er den Golden Boy Award als bester U21-Spieler Europas. © Oscar del Pozo/AFP
Philippe Coutinho läuft über den Platz
Auf Platz vier ist Philippe Coutinho. FC Barcelona hat 135 Millionen Euro an Liverpool gezahlt. Richtig durchsetzen konnte er sich bei den Blaugranas allerdings nicht. 2019 – ein Jahr nach seiner Verpflichtung in Barcelona – wurde er erst an den FC Bayern, dann an Aston Villa verliehen. An den England-Klub wurde er dann 2022 verkauft.  © Douglas Magno/AFP
Ousmane Dembélé verschränkt lachend die Hände hinter dem Kopf
Wir sind auf dem Siegertreppchen angekommen: Platz drei der teuersten Transfers aller Zeiten belegt Ousmane Dembélé. Bei seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona kassierte Borussia Dortmund 140 Millionen Euro. Sein Vertrag beim FC Barcelona geht bis Juni 2022. © Lluis Gene/AFP
Kylian Mbappé läuft über den Platz
Kylian Mbappé ist der zweitteuerste Transfer aller Zeiten. Sein Wechsel ließ sich AS Monaco fürstlich entlohnen. 180 Millionen Euro musste Paris Saint-Germain bezahlen. Ursprünglich sollte seine Verpflichtung 145 Millionen Euro kosten, durch seine Verlängerung bei den Hauptstädtern im Jahr 2022 stieg die Summe aber nochmal um 35 Millionen Euro – aufgrund von Bonuszahlungen. © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/Imago
Neymar rennt über den Platz
Mit weitem Abstand führt Neymar die Liste der teuersten Transfers an. Auch hier musste Paris Saint-Germain tief in die Tasche greifen: 222 Millionen Euro kostete die Rekordverpflichtung. Sein Vertrag läuft bis 2025.  © Michael Baucher/Imago

Ronaldo wollte vor 80.000 BVB-Fans spielen

Ronaldo wurde dem BVB laut dem Bericht von einem Vertrauten seiner Berater-Agentur „Gestifute“ angeboten – und nicht von seinem persönlichen Berater Jorge Mendes. Auch deshalb konnte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke wahrheitsgemäß sagen, dass es „keinen Kontakt zwischen den Beteiligten“ gebe.

Ronaldo wäre sehr gerne in die Bundesliga gewechselt, nach England, Spanien und Italien ist das deutsche Oberhaus die einzige Topliga, die in seiner Vita noch fehlt. Zudem soll ihn die Vorstellung vor über 80.000 Fans im Signal-Iduna-Park zu spielen, gereizt haben. Seinen Wechsel zum BVB hätte der Superstar werbewirksam inszenieren können.

Cristiano Ronaldo wäre wohl gerne zum BVB gewechselt.

Ronaldo-Transfer abgelehnt: FC Bayern erkundigte sich bei Rangnick

Der BVB diskutierte offenbar intern kurz einen Transfer von Cristiano Ronaldo. Bei aller Qualität, die der 37-Jährige noch zweifelsohne mitbringt, entschieden sich die Bosse jedoch klar gegen den Deal – und zwar nicht aus finanziellen Gründen. Das Risiko wurde als zu groß eingestuft, Ronaldo hätte demnach alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen und in der Kabine für Diskussionen gesorgt – was auch schon bei Erling Haaland als Problem erkannt wurde.

Auch dem FC Bayern München wurde Interesse an einem Ronaldo-Transfer nachgesagt. Die Bayern erkundigten sich demnach im Umfeld von Ex-United-Coach Ralf Rangnick, wie sich Ronaldo in der Kabine verhält. Das Feedback war offenbar nicht positiv, auch deshalb war das Thema schnell vom Tisch. Hasan Salihamidzic erteilte Ronaldo eine Knallhart-Absage. (ck)

Rubriklistenbild: © Paul Currie/Imago

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