Keine Jessy Wellmer mehr

Schweinsteiger hat eine neue Dame – allerdings nur am ARD-Mikro für WM 2022

ARD-Moderatorin Jessy Wellmer wird bei der WM 2022 nicht die Frau an der Seite von Bastian Schweinsteiger sein.
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ARD-Moderatorin Jessy Wellmer wird bei der WM 2022 nicht die Frau an der Seite von Bastian Schweinsteiger sein.

Bastian Schweinsteiger darf sich als TV-Experte bei der WM 2022 auf eine neue Frau freuen. Esther Sedlaczek wird anstelle von Jessy Wellmer moderieren.

München/Köln – TV-Hammer in der ARD: Weniger als fünf Monate vor Beginn der WM 2022 in Katar bekommt TV-Experte Bastian Schweinsteiger eine neue Frau an die Seite gestellt. Statt Jessy Wellmer soll zukünftig Esther Sedlaczek als Moderatorin zusammen mit Schweini im Stadion durch die Livesendungen bei der Weltmeisterschaft führen, das berichtet die Sport Bild.

WM 2022: Schweinsteiger bekommt neue ARD-Frau – Sedlaczek ersetzt Wellmer

Wellmer war noch bei der EM 2021 das ARD-Gesicht für die Top-Spiele und die Partien der deutschen Nationalmannschaft. An der Seite von Schweinsteiger fühlte sich die 42-Jährige sichtlich wohl und überzeugte mit ihrer natürlich norddeutschen Art, auch der Weltmeister von 2014 hatte Spaß. Das Zusammenspiel der beiden kam allerdings nicht bei allen Zuschauern gut an.

Insbesondere das Abschieds-Interview mit Joachim Löw wurde Wellmer wohl zum Verhängnis. Nach dem bitteren EM-Aus der DFB-Elf beim 0:2 im Achtelfinale gegen England stellte die Sportjournalistin dem scheidenden Bundestrainer eine seltsame Frage: „Wie sagt man: Ende gut, alles gut? Oder Ende gut, nicht alles gut?“ Für die kuriose Fragestellung musste Wellmer harsche Kritik einstecken.

Wellmer soll jedoch auch bei der WM 2022 zum Einsatz kommen, allerdings nicht mehr an der Seite von Schweinsteiger. Im Gespräch sind verschiedene Aufgaben, darunter eine Talkshow oder Interviews mit deutschen Spielern. Ihren letzten Schweini-Auftritt hatte Wellmer erst beim DFB-Pokalfinale Ende Mai.

Rekord-Summe 222 Millionen Euro: Die 11 teuersten Transfers der Geschichte

Paul Pogba guckt emotional
Paul Pogba belegt den 11. Platz. Für 105 Millionen Euro holte Manchester United 2016 den Franzosen von Juventus Turin zurück. 2012 wechselte er aus der Jugend ablösefrei nach Italien.  © Oscar del Pozo/AFP
Romelu Lukaku zeigt nach oben.
113 Millionen Euro hat sich der FC Chelsea Romelu Lukaku kosten lassen. 2021 wechselte er von Inter Mailand auf die Insel. Trotz der stolzen Transfer-Summe belegt er „nur“ Platz 10.  © Franck Fife/AFP
Eden Hazard blickt in die Kamera
Eden Hazard, dessen Bruder Thorgan beim BVB aufläuft, wechselte 2021 vom FC Chelsea zu Real Madrid. Die Königlichen bezahlten für den Transfer nicht weniger als 115 Millionen Euro.  © John Thys/AFP
Cristiano Ronaldo geht im Manchester Trikot über den Platz
Natürlich gehört auch CR7, aka Cristiano Ronaldo, zu den teuersten Transfers der Geschichte. Bei Real Madrid erzielte er in 438 Spielen 450 Tore. Deswegen musste Juventus Turin tief in die Tasche greifen: 117 Millionen Euro kostete seine Verpflichtung. Inzwischen spielt er bei Manchester United.  © Gareth Fuller/Imago
Jack Grealish feiert mit dem Pokal
Jack Grealish belegt den 7. Platz in der Liste. Sein Wechsel von Aston Villa nach Manchester City kostete den Sky Blues 117,5 Millionen Euro. Im August 2021 ging der Transfer über die Bühne, sein Vertrag geht bis Juni 2027. © Xinhua/Imago
Antoine Griezmann ballt im Trikot von Atletico Madrid die Faust
Bei Atlético Madrid und der französischen Nationalmannschaft überzeugte Antoine Griezmann auf ganzer Linie – auch den FC Barcelona. Die Katalanen kauften im Sommer 2019 den heute 31-Jährigen für 120 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wurde er allerdings wieder an Atlético Madrid ausgeliehen.  © Pierre-Philippe Marcou/AFP
Joao Felix ballt die Faust
Der Angreifer Joao Felix zählt ebenfalls zu den teuersten Transfers der Geschichte. Seine Verpflichtung kostete Atlético Madrid 127,2 Millionen Euro. 2019 erhielt er den Golden Boy Award als bester U21-Spieler Europas. © Oscar del Pozo/AFP
Philippe Coutinho läuft über den Platz
Auf Platz vier ist Philippe Coutinho. FC Barcelona hat 135 Millionen Euro an Liverpool gezahlt. Richtig durchsetzen konnte er sich bei den Blaugranas allerdings nicht. 2019 – ein Jahr nach seiner Verpflichtung in Barcelona – wurde er erst an den FC Bayern, dann an Aston Villa verliehen. An den England-Klub wurde er dann 2022 verkauft.  © Douglas Magno/AFP
Ousmane Dembélé verschränkt lachend die Hände hinter dem Kopf
Wir sind auf dem Siegertreppchen angekommen: Platz drei der teuersten Transfers aller Zeiten belegt Ousmane Dembélé. Bei seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona kassierte Borussia Dortmund 140 Millionen Euro. Sein Vertrag beim FC Barcelona geht bis Juni 2022. © Lluis Gene/AFP
Kylian Mbappé läuft über den Platz
Kylian Mbappé ist der zweitteuerste Transfer aller Zeiten. Sein Wechsel ließ sich AS Monaco fürstlich entlohnen. 180 Millionen Euro musste Paris Saint-Germain bezahlen. Ursprünglich sollte seine Verpflichtung 145 Millionen Euro kosten, durch seine Verlängerung bei den Hauptstädtern im Jahr 2022 stieg die Summe aber nochmal um 35 Millionen Euro – aufgrund von Bonuszahlungen. © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/Imago
Neymar rennt über den Platz
Mit weitem Abstand führt Neymar die Liste der teuersten Transfers an. Auch hier musste Paris Saint-Germain tief in die Tasche greifen: 222 Millionen Euro kostete die Rekordverpflichtung. Sein Vertrag läuft bis 2025.  © Michael Baucher/Imago

WM 2022: Schweinsteiger und Sedlaczek kennen sich von Auslosung

Die Neue an Schweinsteigers Seite ist nun eben Esther Sedlaczek. Die gebürtige Ost-Berlinerin wechselte erst 2021 von Sky zur ARD und macht nun den nächsten Karrieresprung. Bei der EM gab sie bereits ihr Debüt mit dem Talkformat Sportschau-Club. Im Winter legte sie eine Babypause ein, seit März ist sie wieder auf Sendung und gehört auch weiterhin wie Wellmer und Alexander Bommes zum Moderatoren-Trio der Sportschau.

Auch an Schweinsteigers Seite hat Sedlaczek schon Erfahrung gesammelt. Die beiden standen bereits am 1. März beim Pokalspiel Union gegen St. Pauli (2:1), am 29. März bei Holland gegen Deutschland (1:1) und der WM-Auslosung vor der Kamera. Die WM 2022 in Katar findet vom 21. November bis 18. Dezember statt (alle Termine im Überblick). Die ARD zeigt den DFB-Auftakt gegen Japan (23. November, 14 Uhr) und das dritte Spiel gegen Costa Rica (1. Dezember, 20 Uhr), das ZDF überträgt das zweite Gruppenspiel gegen Spanien (27. November, 20 Uhr). Ein Computer berechnete zuletzt den wahrscheinlichsten Weltmeister – Deutschland ist weit abgeschlagen. (ck)

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