Ribéry fehlt weiter

Ancelotti beschwichtigt: „Wir müssen ruhig bleiben“

München - Carlo Ancelotti reagiert ruhig auf die Mini-Krise beim FC Bayern. Die knifflige Situation will er auf seine Art lösen. 

„Ich muss mir treu bleiben. Es ist mein Job, ruhig zu bleiben und mit meinen Spielern Lösungen zu finden“, sagte der Italiener vor dem Heimspiel der Münchner in der Champions League gegen den PSV Eindhoven. „Es gibt in jeder Saison schwierige Momente. Mal im Oktober, mal im Februar. Wir müssen ruhig bleiben“, sagte Ancelotti am Dienstag. Von einer Krise zu sprechen, sei zu früh.

Weltmeister Mats Hummels erwartet vom deutschen Fußball-Rekordmeister am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky und ZDF) eine Reaktion gegen den niederländischen Meister. „Wir haben schon eine kleine Drucksituation. Ich bin ganz guter Dinge, dass wir das beste Gesicht an den Tag legen“, sagte der Innenverteidiger. In den Trainingseinheiten habe er nach dem 2:2 gegen Eintracht Frankfurt schon ein „anderes Feuer“ festgestellt, berichtete Hummels.

Ancelotti kündigte keine großen Umstellungen an. Man müsse die Einstellung ändern, nicht die Spieler, sagte der 57-Jährige. Die zuletzt angeschlagenen oder verletzten Arturo Vidal, Juan Bernat, Javi Martínez, Douglas Costa und Robert Lewandowski waren bei der Einheit am Dienstag dabei. Lewandowski dürfte wieder von Beginn an auflaufen, der Einsatz von Vidal ist offen. „Ich entscheide am Mittwoch über die Aufstellung und über die Bank“, sagte Ancelotti. Nur der am Oberschenkel verletzte Franck Ribéry fehlt weiter.

dpa

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