Zweitligaspiele am Samstag

Aalen stemmt sich gegen Abstieg - Spannung bei den Löwen

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Aalens Andreas Ludwig (l) und Torschütze Collin Quaner jubeln nach dem Tor zum 1:1.

München - Der 29. Spieltag der zweiten Bundesliga bringt so manche Überraschung hervor: Aalen kann sich über einen wichtigen Sieg freuen, während die Löwen es in München spannend machen.

VfR Aalen - Eintracht Braunschweig 2:1 (0: 0)

Der VfR Aalen hat in der 2. Fußball-Bundesliga im Abstiegskampf einen wichtigen Sieg gefeiert. Im Heimspiel gegen Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig kamen die Ostalbstädter nach Rückstand noch zu einem 2:1 (0: 0)-Erfolg.

Mirko Boland (51.) brachte die Niedersachsen vor 7019 Zuschauern mit einem fulminanten Weitschuss aus 20 Metern in Führung. Collin Quaner (54.) profitierte dann beim Ausgleich von einem kapitalen Fehler von Eintracht-Torwart Rafa Gikiewicz, der den Ball vertändelte und beim Befreiungsschlag den gegnerischen Spieler traf. Von diesem kullerte der Ball über die Torlinie. Phil Ofosu-Ayeh (69.) traf zum Siegtor für Aalen.

Seit sechs Spielen sind die Aalener bei zwei Siegen und vier Unentschieden jetzt ungeschlagen. Braunschweig kassierte nach vier Spielen ohne Niederlage wieder eine Pleite. Der Abstand zu Relegationsrang drei beträgt nun fünf Zähler. Mit 27 Punkten gaben die Aalener die Rote Laterne des Tabellenschlusslichts zumindest vorübergehend an Erzgebirge Aue ab und haben einen Zähler Rückstand auf den FC St. Pauli auf Relegationsplatz 16.

Aalen und Braunschweig operierten aus gut gestaffelten Defensivreihen. Torchancen blieben dabei über weite Strecken Mangelware, wenngleich die Gastgeber ein leichtes optisches Übergewicht besaßen. Jan Hochscheid (44.) hatte für Braunschweig mit einem Schuss ans Außennetz Pech. Marcel Correia hatte sich zuvor im Dribbling gegen vier Gegenspieler durchsetzen können.

Die Bestnoten verdienten sich Ofosu-Ayeh und Leandro aufseiten der Aalener. Bei den Braunschweigern gefielen vor allem Norman Theuerkauf und Saulo Decarli.

TSV 1860 München - VfL Bochum 2:1 (0:1)

Ein Last-Minute-Tor von Stephan Hain lässt den TSV 1860 München im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga hoffen. Der eingewechselte Stürmer erzielte am Samstag in der Nachspielzeit das umjubelte 2:1 (0:1) gegen den VfL Bochum. Damt stehen die „Löwen“ weiter auf dem rettenden 15. Platz. Der 19 Jahre alte Marius Wolf traf zuvor in der 56. Minute zum 1:1-Ausgleich. Vor 16 000 Zuschauern in der Münchner Allianz Arena hatte Michael Gregoritsch (16.) die Gäste in Führung geschossen.

Die „Löwen“ verschliefen die ersten 45 Minuten. Matt trabte das Team über den Platz. Einen Ballverlust von Ilie Sanchez bestrafte Gregoritsch mit einem Distanzschuss zum 0:1. Kai Bülow scheiterte bei der Ausgleichschance an VfL-Schlussmann Andreas Luthe (21.). Vitus Eicher musste 1860 mit Paraden gegen VfL-Torjäger Simon Terodde (25./34.) im Spiel halten. Nach dem feinen Kontertor von Wolf erwachten die Sechziger, bäumten sich auf, drängten und erzwangen nach vergebenen Chancen von Daniel Adlung (75.) und Guillermo Vallori (79.) in der letzten Aktion durch Hain den Sieg.

SID/dpa

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