Geldbuße und Punktabzug

DTM-Funkspruch-Skandal: Audi erhält Rekordstrafe 

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Audi muss wegen des DTM-Funkspruch-Skandal eine Rekordstrafe blechen.

Frankfurt/Main - Audi muss wegen des Funkspruch-Skandals beim DTM-Rennen in Spielberg eine Rekordstrafe zahlen. Dies entschied das Sportgericht der DTM. 

Das Sportgericht des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) verhängte gegen den Teilnehmer des Deutschen Tourenwagen Masters bei seiner Verhandlung am Mittwoch in Frankfurt/Main wegen unsportlichen Verhaltens eine Geldbuße in Höhe von 200 000 Euro. Zudem wurden dem Team die dort geholten 62 Punkte gestrichen.

Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich ist mit sofortiger Wirkung bis zum Saisonende der Zutritt zur Boxengasse und der aktive Zugang zum Teamfunk verboten. Audi-Pilot Timo Scheider darf beim DTM-Rennen an diesem Wochenende in Moskau nicht starten.

Ullrich hatte beim zehnten Lauf vor dreieinhalb Wochen in Spielberg Scheider per Boxenfunk aufgefordert, den Mercedes-Konkurrenten Robert Wickens von der Piste zu drängen. Wickens schob dann als Folge unfreiwillig seinen Mercedes-Kollegen Pascal Wehrlein von der Strecke. Für den bis dahin Gesamtführenden Wehrlein und Wickens endete das Rennen im Kiesbett.

dpa

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