Programm am Samstag in Berlin

Das bringt der Tag bei der Leichtathletik-EM

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Weitspringerin Malaika Mihamboist die größte deutsche Medaillen-Hoffnung am vorletzten Tag der Leichtathletik-EM in Berlin. Foto: Hendrik Schmidt

Endspur bei der Leichtathletik-EM in Berlin. Am Samstag sind erst einmal die Geher über 20 Kilometer auf der Straße gefordert, ehe es im Olympiastadion am Abend weiter geht.

Berlin (dpa) - Weitspringerin Malaika Mihambo von der LG Kurpfalz ist die größte deutsche Medaillen-Hoffnung am vorletzten Tag der Leichtathletik-EM in Berlin.

Über 20 Kilometer Gehen durch die Innenstadt hofft der Olympia- und WM-Fünfte Christopher Linke auf seine Außenseiter-Chance.

Die Highlights in Berlin:

Im 20 KILOMETER GEHEN DER FRAUEN (09.05 Uhr) war der Deutsche Leichtathletik-Verband fünf Jahre international nicht vertreten. Jetzt sind die Berlinerin Emilia Lehmeyer sowie Teresa Zurek und Saskia Feige aus Potsdam am Breitscheidplatz am Start. Die traditionell starken Russinnen fehlen wegen des Doping-Banns. Jahresschnellste in Europa ist die Spanierin Julia Takacs mit 1:27:58 Stunden.

Im 20 KILOMETER GEHEN DER MÄNNER (10.55 Uhr) sind Titelverteidiger Miguel Ángel López, Diego García Carrera (beide Spanien), der Russe Wassili Mizinjow, der unter neutraler Flagge startberechtigt ist, und der Brite Tom Bosworth die Favoriten. Aber der Olympia- und WM-Fünfte Christopher Linke hofft ebenfalls auf Edelmetall. Zum Potsdamer Trio gehören auch Nils Brembach und Hagen Pohle.

Im HOCHSPRUNG (20.00 Uhr) fehlt Topfavorit Danil Lyssenko aus Russland, in diesem Jahr schon über 2,40 Meter erfolgreich, wegen Verletzung der Anti-Doping-Regeln. Der deutsche Meister Mateusz Przybylko aus Leverkusen hat Außenseiterchancen. Der Hannoveraner Eike Onnen gewann vor zwei Jahren in Amsterdam EM-Bronze und ist bei der Medaillenvergabe ebenfalls dabei.

Im WEITSPRUNG (20.05 Uhr) haben Sosthene Moguenara aus Wattenscheid und Alexandra Wester aus Köln das Finale verpasst. Die deutschen Hoffnungen trägt nun U23-Europameisterin Malaika Mihambo. Sie kam in diesem Jahr schon auf 6,99 Meter und ist hinter der Britin Lorraine Ugen (7,05) die Nummer zwei in Europa.

Über 400 METER (20.12 Uhr) gibt es keine klare Favoritin: Europas Jahresschnellste Léa Sprunger aus der Schweiz konzentriert sich auf die 400 Meter Hürden. Titelverteidigerin Libania Grenot aus Italien peilte ihr drittes Gold in Folge an, scheiterte aber im Halbfinale, das die Mannheimerin Nadine Gonska nicht erreichte.

Im DISKUSWERFEN (20.20 Uhr) ist Sandra Perkovic, mit 71,38 Metern Jahresbeste in Europa, die vielleicht klarste Favoritin in einer EM-Disziplin. Die Kroatin hat in den vergangenen acht Jahren alles gewonnen - außer der WM 2011 und 2015. In Claudine Vita (Neubrandenburg), Shanice Craft (Mannheim) und Nadine Müller (Halle/Saale) sind alle drei Deutsche im Finale dabei.

Über 800 METER (20.30 Uhr) sind Titelverteidiger und Hallen-Weltmeister Adam Kszczot aus Polen sowie der Spanier Saul Ordóñez als Jahresbester in Europa mit 1:43,65 Minuten die Favoriten. Die drei Deutschen Marc-Leo Reuther, Christoph Kessler und Benedikt Huber schafften es nicht ins Halbfinale.

Über 200 Meter (20.45 Uhr) hat die zweifache Weltmeisterin Dafne Schippers aus den Niederlanden harte Konkurrenz bekommen: Das britische Supertalent Dina Asher-Smith ist mit 22,25 Sekunden Jahresbeste und Titelverteidigerin. Die 22-Jährige gewann in Berlin bereits Gold über 100 Meter. Tatjana Pinto (Münster) konzentriert sich auf die deutsche Sprint-Staffel. Für Laura Müller (Rehlingen) ist schon die Final-Teilnahme ein Erfolg.

Über 5000 METER (20.55 Uhr) will Richard Ringer, EM-Dritter von 2016, nach seiner Aufgabe über 10 000 Meter einen zweiten Anlauf wagen. Marcel Fehr (Schorndorf) und Florian Orth (Regensburg) sind die weiteren deutschen Teilnehmer. Das Favoritenfeld ist breit: Rund zehn Europäer sind in diesem Sommer schon Zeiten um die 13:20 Minuten gelaufen.

Über 4 x 400 METER DER MÄNNER (21.30 Uhr) ist das deutsche Quartett um Einzel-Meister Johannes Trefz aus München ausgeglichen besetzt, Favoriten sind aber andere Staffeln: Titelverteidiger Belgien mit den drei Borlée-Brüdern Kevin, Dylan und Jonathan, Italien und Spanien.

Über 4 x 400 METER DER FRAUEN (21.50 Uhr) sind die Rundenläuferinnen aus Großbritannien Titelverteidigerinnen, Jahresschnellste mit 3:25,91 Minuten die Französinnen. Das deutsche Quartett um Einzelstarterin Nadine Gonska aus Mannheim ist Außenseiter.

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