Comeback verschiebt sich
Biathlon: Roeiseland fällt lange aus - „Körper nicht da, wo er sein sollte“
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Marte Olsbu Roeiseland wird in diesem Jahr nicht mehr in den Weltcup im Biathlon eingreifen. Der norwegische Superstar hat anhaltende gesundheitliche Probleme.
Biathlon - Die Leidensgeschichte von Marte Olsbu Roeiseland geht weiter. Im vergangenen Winter dominierte sie das Biathlon der Damen, jetzt muss sie ihr Comeback erneut verschieben. 2022 wird sie nicht mehr an den Start gehen.
Der norwegische Biathlon-Verband verkündete am Montag das Aus Roeiselands für das erste Trimester des Biathlon-Weltcups 2022/23. Zum Saisonstart in Kontiolahti fehlte die 31-Jährige bereits, jetzt kommen zwei weitere Stationen hinzu.
Biathlon: Mindestens zwei weitere Weltcups ohne Roeiseland
Die beste Biathletin der vergangenen Saison wird den Weltcup in Hochfilzen, der am Donnerstag mit einem Sprint der Damen beginnt, verpassen. Auch zum letzten Weltcup des Jahres im französischen Annecy / Le Grand-Bornand ist die Olympiasiegerin nicht einsatzfähig.
„Mein Körper ist immer noch nicht dort, wo er sein sollte, und die Gesundheit ist schließlich das Wichtigste. Mein Fokus liegt darauf, bei der WM in Oberhof stark zu sein, und dafür muss ich mir die Zeit nehmen, die ich brauche“, sagte Roeiseland.
Roeiseland hatte sich nach dem Saisonfinale 2022 in Oslo mit Corona infiziert und zog sich in der Sommervorbereitung eine Gürtelrose zu. Die schmerzhafte Viruserkrankung und die Nachwirkungen der Coronainfektion setzte die dreifache Goldmedaillengewinnerin der Olympischen Winterspiele von Peking wochenlang außer Gefecht. Roeiseland selbst sprach immer wieder von großem Trainingsrückstand.
Die Biathlon-WM 2023 in Oberhof beginnt am 8. Februar. Um sich die nötige Wettkampfhärte für die Titelkämpfe zu holen, müsste Roeiseland zum zweiten Trimester der Saison wieder eingreifen. Dieses beginnt Anfang Januar auf der Pokljuka in Slowenien, die Zeit wird also allmählich knapp für Roeiseland.
Nach Pokljuka geht es für die Biathleten weiter nach Ruhpolding, anschließend wird in Antholz gelaufen. Drei Gelegenheiten zur Rückkehr in den Weltcup bleiben der Dominatorin der vergangenen Saison also noch.
Quelle: chiemgau24.de
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