In der Galerie Pest Projekt

Zwischen der Kunst Peter Amanns spielen Lüül und Band

Lüül und Band spielten einen Abschiedsgig für den im September verstorbenen Künstler Peter Amann im Südpark.
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Lüül und Band spielten einen Abschiedsgig für den im September verstorbenen Künstler Peter Amann im Südpark.

Konzert zum Abschied des verstorbenen Künstlers.

Von Karl-Rainer Broch

Solingen. „Gig für Peter Amann“ hieß das Konzert in der Galerie Pest Projekt am Freitag in den Güterhallen. Aus Berlin waren Lüül und Band gekommen, um die sich der am 7. September verstorbene Künstler und Vorsitzender des Güterhallen-Vereins, Peter Amann, lange ohne Erfolg bemüht hatte. Eventmanagerin Petra Krötzsch hatte dann kurzfristig den Liedermacher Lüül, eigentlich Lutz Graf-Ulbrich, mit seiner Gruppe verpflichtet.

Amanns Lebenspartnerin Ellen Ern hatte Freunde, Wegbegleiter und alle Verwandten eingeladen, um dessen Wunsch nachträglich zu erfüllen. In der mit rund 100 Gästen gefüllten Galerie erinnerten etliche Objekte wie „Der laufende Turm“, „Traumwagen“ und auch seine Lieblingsobjekte „Schiffe“ an den Ideenreichtum des Künstlers.

Amanns Lebensgefährtin setzt die Galerie-Arbeit fort

Die weiteste Anreise hatte „Güterhallen-Symbol“ Régis Noël unternommen, der aus der Slowakei anreiste und nun seinem langjährigen Weggefährten die letzte Ehre erwies. Ellen Ern nannte Peter Amann einen wundervollen Partner und hob hervor: „Ohne ihn gäbe es die Güterhallen nicht.“ Sie will seine Arbeit fortsetzen und in der Galerie weiterhin Ausstellungen und Konzerte arrangieren. Die Arbeit in der Werkstatt wird auch fortgeführt, durch Amanns Pest-Projekt-Partner Thomas Zolper.

In der Galerie stand ein Porträt Amanns auf einer Staffelei. Das Bild hatte Güterhallen-Galeristin Astrid Kirschey vor einigen Jahren fotografiert und zeigt ihn in einer typischen Pose. Die in das Atelier von Régis Noël eingezogene Bettina Stöhr wird das Foto als Vorlage für eine aufwendige Stickerei nutzen: „Ich verwende einen Kreuzstich, unterlegt mit einigen Stichlinien, um die Konturen hervorzuheben.“

Das Konzert von Lüül begann mit „Unterwegs“ aus seinem neuen Album „Der stille Tanz“, das mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde. Natürlich stammten aus der CD auch weitere Lieder und Balladen des Gitarristen, Sängers, Texter und Komponisten.

Besondere Aufmerksamkeit fand Violinistin Kerstin Kaernbach, als sie beim schwungvollen „Party People“ und dem „Love Peace Beat“ das Theremin einsetzte. Lüül erklärte: „Das ist das einzige elektronische Instrument, das Töne erzeugt, ohne es zu berühren.“ Die Band, bei der noch Schlagzeuger Rob Cummings und Arne Neumann am E-Bass mitwirkten, erhielt mit weiteren Liedern viel Beifall. Darunter war auch der Gassenhauer „Zickenschulze“ mit dem Text des Komponisten Fredy Sieg, aber mit eigenem hörenswerten Arrangement.

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