Aufführung

150 Zuschauer genießen Open-Air-Familienshow

150 Zuschauer hatten ihren Spaß bei der Familienshow mit Daniel Kallauch am Industriemuseum. Foto: Christian Beier
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150 Zuschauer hatten ihren Spaß bei der Familienshow mit Daniel Kallauch am Industriemuseum.

Daniel Kallauch machte mit seiner Handpuppe Willibald Station in Solingen.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Das Konzept der Organisatoren ging auf: Fröhlich und immer lebhafter wippten und klatschten die Zuhörer bei den Liedern von Daniel Kallauch mit. Ein Ohrwurm löste am Donnerstagnachmittag den nächsten ab. Mal lauter und fetziger, mal stiller und nachdenklicher, aber immer voller mitreißendem Rhythmus zelebrierte der „Unterwegspfarrer“, wie er sich selbst nennt, sein Programm im Außengelände des Industriemuseums: „Ganz schön stark“. Begleitet wurde er dabei von Wolfgang Zerbin am Keyboard, der unermüdlich immer neue eingängige Melodien aus seinem Instrument herausholte und mit Daniel Kallauch zusammen schon nach wenigen Takten des ersten Songs beim Publikum gepunktet hatte.

Natürlich auch mit dabei – immer wieder aus den Tiefen seines „Käfig-Koffers“ ans Tageslicht herausgeholt – Willibald, die kesse Vogel-Handpuppe. Seit Jahren ist sie nicht wegzudenkender Bühnenpartner von Kallauch und platzierte natürlich auch in Solingen flotte Sprüche – „Schön, dass wir uns so lange nicht gesehen haben“.

Bei aller guten Laune hatte das Ganze nachhaltigen Tiefgang, auch wenn der leicht und locker und wie nebenbei rüberkam: Mit Willibald zusammen konnten die Kinder erleben, wie man am besten mit Enttäuschungen und Frust umgeht: Auf Gott vertrauen und aus dieser Position heraus die guten Seiten einer Krise erkennen. Und so groovten und feierten die Zuschauer am Ende zufrieden musikalisch mit Willibald dessen zunächst ungeliebte Rolle – „ein Baum“ im „neuen Musical“ – und trauerten nicht länger der verpassten Hauptrolle nach.

Organisatoren hatten vorgesorgt, um Gedränge zu vermeiden

Mit den 150 Kindergarten- und Grundschulkindern samt erwachsenen Begleitern war die Mitmachmusikshow ausverkauft. Auf den ersten Blick war das kaum zu glauben, angesichts der vielen leergebliebenen Plätze auf den auf Abstand gestellten Bierbänken. „Wir hatten bewusst mehr Sitzplatzmöglichkeiten gestellt als nötig, um nicht mal im Ansatz Gedränge aufkommen zu lassen“, sagte Bina Vermeegen von der katholischen Gemeinde St. Sebastian.

Zusammen mit Frederik Hoppe von der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Wörthstraße war sie eine der beiden Hauptorganisatoren der Veranstaltung. „Endlich mal wieder was für Familien anbieten“, war die Motivation für Bina Vermeegen. Gemeinsam mit der FeG hatte sie die Idee geboren, statt der für den Herbst geplanten und durch Corona wackelnden Drinnen-Sause mit Daniel Kallauch eine Freiluftshow anzubieten.

Die endete mit begeistertem Schlussbeifall und einigen Zugaben.

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