Ausstellung

Zum Marktfest werden Bilder von Moritz Albert gezeigt

Moritz Albert zeigt am Gräfrather Marktplatz, Arbeiten, die in der Corona-Zeit entstanden sind.
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Moritz Albert zeigt am Gräfrather Marktplatz, Arbeiten, die in der Corona-Zeit entstanden sind.

Dirk Balke eröffnet im Art-Eck neue Ausstellung eines Solinger Künstlers.

Von Philipp Müller

Solingen. Moritz Albert ist ein Solinger Künstler, der auch eine Liebe zu asiatischer Kampfkunst hat. In Zeiten der Corona-Lockdowns entstand seine Idee, den jetzt im Art-Eck am Gräfrather Marktplatz ausgestellten Zyklus mit Bildern „von Ängsten, der Annäherung an diese und dem Greifen nach Unbegreifbarkeiten“ zu malen. Am morgigen Freitag wird das unter dem Titel „Osore“ um 18.30 Uhr eröffnet. Osore ist auch die Bezeichnung für den japanischen Berg der Angst auf der Shimokita-Halbinsel.

Dirk Balke gibt zu, dass eine Eröffnung einer Kunstausstellung am Rande des Marktfestes eine Herausforderung sei. Das habe er schon einmal gemacht, da habe es nur leidlich funktioniert. Morgen startet ein neuer Versuch. Die Bilder sind bis zum 19. Juni zu sehen. Aber vielleicht geht es ja doch. Denn die Öl- und Acrylbilder von Moritz Albert auf Leinwand oder Jute sind auf jeden Fall einmal ein Blickfang. Sie sind sehr gegenständlich gehalten und spielen mit asiatischen Motiven, die sehr klar komponiert und auf den Maluntergründen platziert sind.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Angst habe bei ihm begonnen, weil er nicht genau wusste, ob er nach Corona überhaupt noch mit seiner Kunst Geld verdienen kann, sagt der 36-jährige Moritz Albert. Zugleich hat sich ihm aber auch die Strategie der asiatischen Bewältigung von Ängsten und der Zugang zur eigenen Seele nicht komplett erschlossen, sagt er heute. Und doch habe er sich an das Thema gewagt, weil er es für sich als Weg seit 2020 brauchte.

Er stand sich dabei oft selbst Modell und transferiert sich dabei nicht nur in rein japanische Bildsprache, sondern mixt dies mit seinem europäischen Malstil. Das ist am Ende sehr wuchtig und ein Fest für das Auge – vielleicht springt genau das auch auf die Partygäste des Marktfestes über.

Mehr zur Ausstellung: https://galerie.dirkbalke.com

Passend zum Thema: Ausstellung des Max-Leven-Zentrums erinnert an Schicksale, Opfer und Täter

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