Zuhörer genießen Klänge aus Mozarts „Don Giovanni“

Das Bläserquintett mit Mitgliedern der Bergischen Symphoniker begeisterte im Kunstmuseum. Zu hören waren (v. l.): Doris Lange-Haunhorst, Christian Leschowski, Ina Bijlsma, Eduard Drobek und Marlies Klumpenaar. Foto: Udo Giesen
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Das Bläserquintett mit Mitgliedern der Bergischen Symphoniker begeisterte im Kunstmuseum. Zu hören waren (v. l.): Doris Lange-Haunhorst, Christian Leschowski, Ina Bijlsma, Eduard Drobek und Marlies Klumpenaar.

Bläserquintett spielte beim Kammerkonzert im Kunstmuseum

Von Klaus Günther

Zahlreiche Interessenten kamen am Sonntag zum 1. Kammerkonzert ins Kunstmuseum. Es war das erste seit langer Zeit. Alle Mitwirkenden des dort auftretenden Bläserquintetts gehörten zu den Bergischen Symphonikern, wo sie Solopositionen bekleideten. Christian Leschowski übernahm sozusagen die Führungsrolle. In munterer Weise erläuterte er das abwechslungsreiche Programm.

Neben ihm wirkte zunächst die Soloflötistin des Orchesters, Doris Lange-Haunhorst. Marlies Klumpenaar, die geschätzte Klarinettistin, spielt häufiger in Kammermusikensembles. Die edlen tiefen Töne des Fagotts brachte Eduard Drobeck mit. Er ist seit 1985 bei den Symphonikern und steht nun kurz vor dem Ruhestand.

Brillant: George Gershwins „Rhapsody in Blue“

Das Musikprogramm des Quintetts begann mit Mozarts „Zauberflöte“. Für seine letzte Oper erhielt der Komponist sogar Lob von seinem Feind Antonio Salieri. Das Quintett der Bergischen spielte souverän Mozarts prächtige Bläserkontrapunkte. Hornistin Ina Bijlsma, die aus Friesland stammt, ist seit 2006 bei den Bergischen Symphonikern. Schon mit zwölf Jahren wusste sie, dass das Horn ihr Instrument war. Joseph Haydn hat viele Kompositionen für Bläser geschrieben. Sein Divertimento in B-Dur klang am Sonntag besonders lebendig.

Noch einmal zu Mozart wanderten die Musiker ausgerechnet mit einem Stück von Beethoven. Der große Symphoniker hatte wohl besondere Freude an dem Verführer Don Giovanni. „Reich mir die Hand mein Leben“, so betörte der Frauenheld die attraktive Zerlina in der deutschen Version. Mit Flöte, Klarinette und Fagott klang es besonders hübsch. Töne von Beethoven hörten die Besucher auch als Zugaben.

Zuvor wurde aber noch ein Knüller gespielt: Mit hinreißender Brillanz spielten die Musiker George Gershwins „Rhapsody in Blue“. Begeisterter Applaus machte das Ende des gelungenen Konzertes aus.

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