Spurensuche

Zu Ehren einer großen Lyrikerin

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In ihrer Skizze „Gewitterstürme“ ist der Blitz „ein brennender Dolch in die wogende erregte wolkige Himmelsbrust“.

In den Lebenserinnerungen unter dem Titel „Seltsame Dinge“, die ihre ganze Liebe zum historischen Elberfeld des Wuppertales und zum Bergischen Land widerspiegeln, wird die weltbekannte Schwebebahn „ein stahlharter Drachen mit vielen Bahnhofsköpfen und sprühenden Augen“.

Die deutsch-jüdische Lyrikerin Else Lasker-Schüler (1869-1945) ist, neben ihren Texten in der Zeitschrift „Der Sturm“ vor allem mit ihrem bekanntesten Drama „Die Wupper“, eine wichtige Stimme des Expressionismus geworden. Ihre außergewöhnliche Sprache, ihre Metaphern beeindrucken bis heute. Solingen konnte sich davon auch in den eindrucksvollen Lesungen von Claudia Gahrke per CD 2011 und Nina Hoger 2012 wiederholt überzeugen. So spricht es fraglos auch für die Bezirksvertretung Burg/Höhscheid, dass sie sich zur erinnernden Namensgebung für eine Straße in Höhscheid entschied, als im März 2009 hinter Stübchen, im Baugebiet Katternberger Straße/Alte Ziegelei, die Else-Lasker-Schüler-Straße ausgewählt wurde. -rom-

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