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Die Zukunft des Autos – so einfach ist das nicht

Von Jonathan Hamm, 10d, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

„Die Zukunft steht vor der Tür!“ Das wird einem klar, wenn man sich den Wandel anschaut, der durch die Automobilindustrien der Welt fegt. Die Rohstoffe werden knapper. Die Stickoxidwerte in den Städten steigen. Und da gibt es noch den Klimawandel. Das alles hat die Autobauer dazu verleitet, ihr Blickfeld über die Verbrennungsmotoren hinaus zu erweitern. Und es gibt ungeahnt viele Möglichkeiten.

Doch nicht alles ist Gold, was glänzt und genauso ist es bei der Suche nach dem Treibstoff und der Idee für das Auto der Zukunft. Länder wie China oder Autobauer wie Tesla und Volvo sind beim Projekt „Elektroauto“ ganz vorne mit dabei. China führt 2019 eine Quote für Elektroautos ein, Volvo will bald nur noch E-Autos produzieren und Tesla produziert sie ausschließlich.

Deutschland tut sich schwer im neuen Automobilmarkt

Doch wo bleibt Deutschland? Der Auto-Weltmarktführer mit den erfolgreichsten Automobilunternehmen bleibt zurück und tut sich schwer. Auf den ersten Blick ein fataler Fehler, aber der Schein trügt, denn wir sind noch nicht bereit für die Zukunft. Viele Menschen träumen davon, dass es bald nur noch Elektroautos auf den Straßen gibt und die Hersteller preisen ihre Autos mit null Prozent Emissionen an.

Doch woher kommt der Strom? Für einen flächendeckenden Einsatz des Elektroautos bräuchte man sehr viel Strom, der im Moment nicht aus erneuerbaren Energien gewonnen werden kann. Doch es gibt nicht nur das Elektroauto als einzigen Ausweg. So experimentieren viele Autohersteller mit wasserstoffbetriebenen Autos; allerdings erweist es sich als schwieriger, einen Tank zu füllen, der unter circa 700 Bar Druck steht, als etwas Flüssigkeit in einen Tank laufen zu lassen oder ein Auto einfach an die Steckdose zu hängen.

Aber es gibt noch eine Reihe weiterer Experimentierfelder, die die Autoindustrie im Blick hat. Zum Beispiel das autonome Fahren. Doch die größte Hürde ist vielleicht der Mensch selbst, der immer noch am liebsten das Steuer selbst in der Hand haben will. Auto fahren macht schließlich auch Spaß. Und wer ohne etwas zu tun, schnell und ohne Stau reisen möchte, fährt Bahn oder fliegt!

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