Zeitung in der Schule

Reparaturen an Freibädern stehen noch an

Die Stadt plant, das Heidebad im Mai wieder zu öffnen. Foto: Lisa Brüggemann
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Die Stadt plant, das Heidebad im Mai wieder zu öffnen.

Auch Heidebad und Freibad Ittertal wurden bei der Flut im Sommer stark beschädigt

Von Lisa Brüggemann, 8b, Gymnasium Schwertstraße

Am 14. Juli 2021 wurde das Heidebad stark vom Unwetter getroffen. Dadurch entstanden unterschiedliche Schäden am Freibad. Die Schwimmbecken wurden durch Wasser eines naheliegenden Teiches überschwemmt und mit Erde und Sand verdreckt. Diese Schäden alleine wären leicht zu beheben gewesen. Doch fast zeitgleich konnte durch den starken Regen eine Pumpe der Hebeanlage im Technikkeller das Wasser nicht mehr in das Abflusssystem am Herrmann-Löns-Weg pumpen, wodurch große Schäden entstanden. Dadurch stieg der Wasserpegel im Keller auf einen Meter. Viele Pumpen, die Wasseraufbereitungsanlage und ein Kompressor wurden stark beschädigt und müssen nun ersetzt werden.

Aufgrund der verschmutzten Becken und der zerstörten Technik konnte die ursprünglich Ende August geplante Wiedereröffnung nicht stattfinden, und die Saison musste frühzeitig beendet werden. Auch das Freibad Ittertal in Solingen-Wald und das Blütenbad in Leichlingen konnten nach den Unwetterschäden im Sommer nicht mehr wiedereröffnet werden.

Wie Kirsten Olsen-Buchkremer, Geschäftsführerin der Solinger Bädergesellschaft, berichtete, sei es momentan wichtiger, die Arbeit in den stärker betroffenen Flutgebieten zu beginnen, wo die Arbeit dringend vor dem Winter erledigt werden müsse. Viele Aufträge werden momentan vergeben und Ersatzteile bestellt. Außerdem ist zurzeit noch nicht zu sagen, wie hoch die finanziellen Kosten für die Reparaturen werden, da noch nicht alle Arbeiten erteilt wurden. Die Stadt geht davon aus, dass diese Kosten als Hochwasserschäden durch das Land erstattet werden.

Geplant ist, dass die Reparaturarbeiten vermutlich im Frühling 2022 beginnen. Weitere Modernisierungen sind aktuell nicht vorgesehen. Zudem werde laut Olsen-Buchkremer mit Förstern und den Technischen Betrieben Solingen eine Ursachenanalyse durchgeführt, um solche Katastrophen in der Zukunft zu verhindern oder deren Schäden zu begrenzen.

Da das Freibad Heide durch seine ausgezeichnete Lage im Naturschutzgebiet ein besonderes Erholungsgebiet sei und die Liegewiese viel Raum und Platz für Entspannung biete, ist es Olsen-Buchkremer zufolge wichtig, das Bad zu erhalten. Zum besonderen Erlebnis für Groß und Klein wird es ihrer Meinung nach durch die große Schwimmbahn, die Sprungtürme für Jugendliche und das große Nichtschwimmerbecken mit Rutsche.

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