ZiSch

ZAPs – ein notwendiges Übel?

Von Lars Simon Bischoff, 10e, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Die im Schuljahr 2006/07 eingeführten Zentralen Abschluss Prüfungen (ZAP) werden in den Fächern Deutsch, Mathe, Englisch (und gegebenenfalls in einer anderen Fremdsprache) geschrieben. Diese Prüfungen wurden eingeführt, um alle Schüler landesweit vergleichen zu können.

Obwohl es der Name vermuten lässt, sind die ZAPs keine reinen Abschlussprüfungen, da auch die anderen Leistungen, die im Unterricht erbracht werden, in die Abschlussnote (Zeugnisnote) einfließen. Trotzdem haben viele Schüler Angst vor den ZAPs, da diese Prüfungsnote die Hälfte der Abschlussnote ausmacht.

Deswegen kommt die Frage auf, ob die ZAPs nötig sind. Man könnte schließlich die Noten des Abschluss-Zeugnis genau so zusammen setzten wie bei allen Zeugnissen davor, aus der mündlichen Mitarbeit und den schriftlichen Klassenarbeiten.

Dies könnte jedoch dazu führen, dass Schüler eventuell leichter oder schwerer einen guten Abschluss erreichen, da sie nicht objektiv von den Lehrern bewertet werden oder ihre Klausuren leichter oder schwerer als an den anderen Schulen sind. Die ZAPs wirken dagegen, indem die Arbeiten zentral vom Land NRW gestellt werden, von zwei Lehrern der Schule korrigiert und benotet werden und gegebenenfalls noch von einem dritten Lehrer, der nicht der Schule angehört, überprüft wird. Das führt zu einer objektiveren Bewertung.

Die ZAPs dienen eben auch dazu, die Schüler von verschiedenen Schulen vergleichen zu können. Diese Meinung wird auch von ehemaligen Schülern vertreten. „Die ZAPs sind notwendig, um alle Schüler eines Abschlussjahrganges vergleichen zu können.“ Deswegen sind die ZAPs nötig, auch wenn die Zensuren des Abschluss-Zeugnisses in Mitleidenschaft gezogen werden könnten, falls die Noten der ZAPs nicht gut ausfallen.

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