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Wyng Tjun: Trainer stellt sich vor

Von Lenina T.J. Doerper und Jule Betzing, 8c, Gymnasium Vogelsang

Die Solinger Wyng Tjun Akademie zog vor kurzem an die Schlagbaumer Straße um, um mehr Platz bieten zu können. In den neuen Hallen gibt es zwei Trainingsräume, damit der Einzelunterricht vom Gruppenunterricht getrennt werden kann. Sifu (Anrede für den Trainer, dem die Akademie gehört) Arnon Päffgen, der Leiter der Solinger Akademie, gab uns ein Interview.

Wann haben Sie mit Wyng Tjun angefangen?

Arnon Päffgen: Ich habe 1994, also mit 19 Jahren, mit Wyng Tjun angefangen.

Wieso haben Sie sich für Wyng Tjun und nicht etwa für Judo entschieden?

Primär wollte ich Selbstverteidigung und keinen Wettkampfsport erlernen. Wenn man Selbstverteidigung lernt, kann man sich im Ernstfall besser verteidigen, als bei einem Wettkampfsport. Dort gibt es Regeln, die einem sagen, wo man hintreten und schlagen darf und wo nicht. Die gibt es auf der Straße aber nicht.

Wieso und wann sind Sie Trainer geworden?

Päffgen: Mein ehemaliger Trainer hat mich nach drei Jahren Training gefragt, ob ich Interesse daran hätte, den Trainerschein zu machen. Das war der Fall. Mir hat das Beibringen immer viel Spaß gemacht und so wurde ich 1997 Trainer.

Unterrichten Sie hauptberuflich?

Päffgen: Ja, aber nicht von Anfang an. Ich habe erst nach Ende meines Studiums, 2006, angefangen, Wyng Tjun hauptberuflich zu unterrichten.

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