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Willkommen im Tierheim Glüder!

Von Anja Rausch, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Sobald man am Tierheim ankommt, trifft man auf eine naturfreundliche Umgebung mit Wald, in der man mit dem Tier, zum Beispiel dem Hund, gut spazieren gehen kann. Außerdem gibt es gegenüber dem Eingang des Tierheims einen Hundeübungsplatz.

Wenn man dann in das Tierheim hineingeht, findet man einige Sitzmöglichkeiten. Zum Bestaunen der Tiere muss man einfach durch eine weitere Tür gehen. Jeder Hund hat seinen Auslauf, sodass er sich austoben kann. Derzeit wohnen im Tierheim in Glüder ungefähr 185 Tiere, darunter circa 25 Hunde, 70 Katzen und etwa 90 Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen und Vögel.

Die exotischste Tierart, die dort bislang vertreten war, sind Wachteln. Diese 185 Tiere betreuen fünf Festangestellte und Ausgelernte. Hinzu kommen zwei Azubis und deren Chefin. Alle werden für ihre Arbeit bezahlt. Im Gegensatz zu anderen Tierheimen werden in diesem nach Weihnachten kaum Tiere abgegeben. Katzen und Jungkatzen werden recht häufig zwischen Sommer und Herbst abgegeben.

Bei Hunden ist es anders, denn diese müssen, bevor sie abgegeben werden können, entwurmt, entfloht und entknotet werden. Danach werden die Tiere zum Tierarzt gebracht, dort bekommen sie das gesamte Wohlfühlprogramm. Wenn Tiere dann vermittelt werden, müssen die Interessenten erst ein Formular des gewünschten Tieres ausfüllen, anschließend gibt es ein Gespräch.

Schließlich müssen die Interessenten drei bis 14mal wiederkommen und in der Zeit von 11 und 14 Uhr mit dem Tier spazieren gehen oder es für diese Zeit mit nach Hause nehmen. Bei Allergikern wird empfohlen, mit einem Haar des Tieres zum Tierarzt zu gehen und testen zu lassen, ob die Allergie ausgelöst wird. Doch wenn man Tiere mag, aber selbst kein Tier halten kann, kann man zum Tierheim kommen und dort das Tier ausführen, es füttern oder sonst die Zeit mit diesem verbringen.

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