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Wiederbelebung eines historischen Bahnhofs

Von Felix Hammer, 8a, Theodor-Heuss-Realschule

Seit vielen Jahren bemüht sich die Stadt Solingen um einen eigenen Autobahnanschluss in der Verlängerung der Viehbachtalstraße. Dieses Projekt verlief bis jetzt erfolglos. Doch nun ist eine neue Lösung in Sicht, um die immer größere Anzahl an Bewohnern in Solingen Landwehr und Langenfeld Wiescheid das Pendeln zu erleichtern.

Seit mehreren Monaten ist in den Städten Solingen und Langenfeld eine Neuauflage des Haltepunktes Solingen Landwehr in Planung. Diesen Bahnhof gab es schon einmal, und zwar bis zum 27. Mai 1962. Damals wurde der Bahnhof aufgrund rückläufiger Fahrgastzahlen geschlossen.

Für die Realisierung des Projekts Haltepunkt Landwehr müsste allerdings ein drittes Gleis gebaut werden, hört man aus Kreisen des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR). Daher hält der VRR das Vorhaben nicht für machbar. Der VRR wäre für die Realisierung des Projektes zuständig.

Zustimmung kommt derzeit aus den Städten Leverkusen und Remscheid sowie vom Kreis Mettmann. Zudem begrüßt die Industrie- und Handelskammer das Vorhaben, denn der Haltepunkt wird als Lösung des Verkehrsproblems der Städte Solingen und Langenfeld gesehen.

Allerdings ist fraglich, ob man den Haltepunkt wirklich braucht, denn die Bahnhöfe Solingen und Leichlingen liegen nur knapp sechs Kilometer auseinander. Der zusätzliche Haltepunkt Solingen Landwehr würde genau auf der Hälfte liegen und somit die bereits bestehende Zugverbindung verlangsamen. Zudem fährt eine Buslinie an Werktagen alle 20 Minuten bis zum Solinger und Langenfelder Hauptbahnhof.

Die Solinger Grünen befürworten das Vorhaben. Aufgrund der vermehrten Besiedlung und daher höheren Pendlerzahl in Landwehr und Wiescheid sehen sie hier eine umweltfreundliche Möglichkeit des Pendelns. Das Projekt des A3 Anschlusses von Solingen ist derzeit nicht aktuell.

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