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Wenn der PC so viel kostet wie ein Kleinwagen

Von Andre Jauß, 10e/d, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Für viele „Gamer“ ist er ein Traum der 2000 Euro-Gamer-PC. Doch meistens braucht es gar nicht so viel, um Spiele wie GTA V, Battlefield 1, ARK: Survival Evolved und andere leistungszerrende Spiele mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde (FPS) zu spielen.

Meistens reicht es, zwei mittelstarke Prozessoren zu benutzen, anstatt einen „superguten, neuen und starken Prozessor“. Nehmen wir zum Beispiel 2 Intel Xeon Prozessoren und einen Intel Core i7. Die Xeons kann man kombinieren den i7 nicht, die Xeons bringen genau die gleiche, wenn nicht sogar mehr Leistung und kosten zusammen immer noch weniger als der i7.

Natürlich darf die super gute, neue Grafikkarte nicht fehlen. Doch braucht es hier ebenfalls nicht die neueste Technik und diese muss auch nicht doppelt verbaut sein. Hier zum Beispiel ist zurzeit die NVIDIA Titan X und die NVIDIA GeForce GTX 1060-1080 aktuell sehr beliebt. Die Titan X kostet mehr als die anderen und wird manchmal sogar doppelt eingebaut.

Obwohl dies ziemlich übertrieben ist, denn ein bis zwei aus der vorigen Reihe reichen völlig aus. Es ist also unnötig und es würde den Geldbeutel schonen auch hier gut zu überlegen. Echte Gamer müssen also tief in die Tasche greifen, denn akzeptable Geräte fangen vom Preis her meist bei 800 Euro an und kennen keine Grenzen. Der derzeit teuerste Gaming-PC liegt bei 36 000 Euro. Zudem sollte jedes Bauteil überdacht sein.

Die Kühlung sollte ebenfalls gut überlegt sein, soll es eine Luft- oder Wasserkühlung sein, dabei sollte man bedenken was man machen beziehungsweise spielen will. Spiele mit schnellen und hektischen Abläufen und Full-HD oder 4K Grafik brauchen eher eine Wasserkühlung als ein Wimmelbildspiel.

Eines sollte also klar sein, wenn man hohe Ansprüche hat, sollte man jedes Bauteil überdenken und alles planen, bevor man irgendein Fertiggerät kauft.

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