Bildung

Wenn Kinder schlecht lesen

Betroffene leiden an Lese-Schreib-Schwäche.

Von Alexander Eickenberg, 8d, Humboldtgymnasium

Der Stift fliegt durch das Zimmer, das Deutsch-Buch gleich hinterher. „Ich kann das nicht“: Das sind oft die Worte eines Kindes, das unter LRS leidet. Bei einer Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) können Betroffene nicht so gut lesen und schreiben, da sie die Buchstaben anders sehen. Sie können sich leider kein Bild vom Wort machen.

Beim Lesen fällt oft auf, dass es den Kindern schwerfällt, die Laute von den Wörtern zusammenzuziehen, und dass sie sehr langsam lesen. Viele von ihnen entwickeln eine Ratestrategie, bei der das Lesetempo stimmt, sich aber der Textinhalt schwer erschließt.

Beim Schreiben fällt wiederum auf, dass viele Fehler in den Texten entstehen. Die falschen Wörter werden in unterschiedlichsten Varianten geschrieben, da die Kinder nicht in der Lage sind, selbstständig die richtige Schreibweise zu finden. Die Ankündigung eines Diktates in der Schule löst nicht selten Angst aus. Leider kommt es oft vor, dass andere Schüler die Betroffenen hänseln. Viele Lehrer nehmen auch keine Rücksicht. Dadurch müssen sie genauso viel leisten wie die anderen Schüler. Menschen, die LRS haben, schreiben oft sehr verkrampft. Zum Glück gibt es Therapien.

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