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Weihnachten auf der Palliativstation

Seit zehn Jahren gibt es im Klinikum Solingen eine Palliativstation mit sieben Betten, die schwerkranke unheilbare Patienten betreut, die unter den starken Nebenerscheinungen (Symptomen) dieser Erkrankungen leiden. Diese werden vom pflegerisch-medizinischen Team gelindert.

Von Elias Wolfgang Gerich, 10b, Geschwister-Scholl-Schule

Das können beispielsweise starke Schmerzen, Atemnot oder große Übelkeit sein. Häufig quälen die Patienten auch Angst oder zunehmende Schwäche. Auf der Palliativstation lindern die Mitarbeiter nicht nur die Symptome der Patienten, sondern begleiten und unterstützen auch die Patienten und deren Angehörige.

Eine besondere Herausforderung für das Team ist die Weihnachtszeit, da es für die meisten Patienten das letzte Weihnachtsfest sein kann, das sie feiern. Die Station wird in der Vorweihnachtszeit liebevoll geschmückt, insbesondere der Stationsflur und das Stationswohnzimmer. Die Einzelzimmer werden meistens selbst von den Patienten oder Angehörigen dekoriert.

Da aber nicht jedem Patienten weihnachtlich zumute ist, kommt es immer wieder vor, dass ein Patient sein Zimmer nicht geschmückt haben möchte. Er hat dann aber jederzeit die Möglichkeit, sich im Stationswohnzimmer weihnachtlich einzustimmen.

In jedem Jahr wird das Weihnachtsfest auf der Palliativstation individuell gestaltet. Das gesamte Team versucht begleitend, die Traditionen, die in den einzelnen Familien bestehen, weitestgehend zu unterstützen. Da es auf der Palliativstation keine festen Besuchszeiten gibt, kann jede Familie ihre Tradition den Umständen anpassen.

Pfleger Dirk Birkendahl hat schon viele Weihnachten auf der Station erlebt und berichtet: „Es ist schon teilweise sehr traurig an den Weihnachtsfeiertagen, aber trotz allem wird in den meisten Zimmern viel gelacht, wenn alte Familienerlebnisse erzählt werden.“

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