Eine Drogerie-Managerin berichtet von ihrem beruflichen Erfolg.

Von der Warenverräumerin zur Managerin

Michelle Pulina, 10B, Gesamtschule Geschwister-Scholl,

Als Warenverräumer verdient man in der Regel nicht viel Geld, doch nur die wenigsten wissen, dass man sich in diesem Beruf bis zum Manager hocharbeiten kann. Melanie König (42), Name geändert, konnte so einen unglaublichen Aufstieg bewältigen und wurde in einer Drogeriekette von der Warenverräumerin zur Managerin.

„Ich hätte niemals gedacht, dass ich einmal Managerin werde und war sehr überrascht, denn ich habe erfahren, dass ich Krebs habe und bekam dadurch Depressionen und wollte nicht mehr arbeiten gehen. Mein Leben hat sich in diesem Moment komplett geändert, denn ich hatte keine Lust auf gar nichts. Doch dann dachte ich mir, aufgeben bringt nichts, denn das Leben muss weitergehen, da ich Verantwortung für meine Familie habe.“

Als sie mir dies erzählte, strahlte sie und lächelt mich freundlich an. Sie scheint sehr lebenslustig und aufgeschlossen zu sein. Ihr Weg war sicherlich nicht leicht. Nachdem ich sie fragte, welche Aufgaben sie hat, erzählte sie mir: „Meine Aufgaben sind unterschiedlich. Eine dieser Aufgabe ist, dass ich Verantwortung übernehmen muss, außerdem muss ich auch Waren annehmen und Warenrückgaben genehmigen. Das Wichtigste ist aber, dass ich den Laden in Ordnung halte, wie die Vorgesetzten es möchten und diesen rechtzeitig öffne und wieder schließe.

Darüber hinaus habe ich Tresor-Verantwortung. Hierbei muss ich auch bestelltes Wechselgeld annehmen. Eigenständig zu arbeiten ist auch eine große Verantwortung. Dazu gehört Fehler zu erkennen und sie zu beheben. Außerdem muss ich als Verantwortliche Kraft die Gänge zwischen den Regalen für die Kunden übersichtlich und sauber halten, damit die Kunden ein besseren Überblick auf die Ware haben.“

Dies ist das Ziel zahlreicher Frauen, die nicht nur Hausfrau und Mutter sein wollen. Frauen können viel mehr, wie in diesem Fall, auch Karriere machen. Als ich einige Frauen frage, was sie davon halten, sind sie sehr beeindruckt.

Maria Müller (47) meint: „Ich finde es erstaunlich, dass man sich so hocharbeiten kann. Ich persönlich könnte es mir schon vorstellen, so einen Erfolg zu haben, aber ich glaube auch, dass es sehr schwer ist und dass sehr viel Glück dazugehört.“ „Ich hätte es nie gedacht, dass man sich von einer Warenverräumerin bis zur Managerin hocharbeiten kann und finde es beeindruckend, dass diese Frau es so weit geschafft hat“, sagt Analena Preni.

Ich bin auch sehr begeistert von dieser Frau, denn dies sagt aus, dass man niemals aufgeben sollte. Es lohnt sich zu kämpfen.

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