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Waldbrände in Portugal fordern Opfer

Von Patricia Pereira Costa, DE3, Alexander-Coppel-Gesamtschule

Die Waldbrände in Portugal wurden als Naturkatastrophe eingestuft, bei der mindestens 65 Personen an Verbrennungen oder an einer Rauchvergiftung starben. Rund 200 weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Unter den Verletzten befanden sich größtenteils Zivilpersonen und Feuerwehrleute. Die meisten Opfer kamen bei dem Waldbrand im Kreis Pedrogao Grande, 200 Kilometer von Lissabon entfernt, zu Tode. 30 Personen starben in ihren Autos, als sie versuchten, aus dem Gebiet zu fliehen.

Die Polizei geht davon aus, dass ein Blitzeinschlag und die hohen Temperaturen von über 40 Grad der Auslöser für die Waldbrände waren. Die Feuerwehr hatte rund 1700 Feuerwehrleute im Einsatz. Allein im Kreis Pedrogao Grande waren rund 900 Feuerwehrleute im Einsatz. Neben den beiden Löschflugzeugen aus Frankreich und den drei Löschflugzeugen aus Spanien unterstützten weitere sechs Internationale Löschflugzeuge und das Militär die Bekämpfung der Brände.

Schließlich konnten die Waldbrände am 22. Juni unter Kontrolle gebracht werden. Portugal verhängte eine dreitägige Staatstrauer.

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