Gesundheit

Verdrehter Rücken

Skoliose tritt oft in der Pubertät auf.

Von Cristina Cosentino, 10e, Geschwister-Scholl-Schule

Die meisten trifft es in der Pubertät: Die Wirbelsäule wächst nicht mehr normal, sondern biegt sich zur Seite, gleichzeitig verdrehen sich die Wirbel. Diese Menschen leiden an einer Skoliose. Meistens erkennt man eine Skoliose an typischen Merkmalen wie schief stehende Schultern oder einem Rippenbuckel beim Vorbeugen. Doch die Ursache dieser Erkrankung ist in den meisten Fällen unbekannt. Es ist sicher, dass es nichts mit einer schlechten Körperhaltung zu tun hat.

Sobald sich die Wirbelsäule auch nur ein wenig verschoben hat, können die Muskeln aus dem Gleichgewicht geraten. Aus einer leichten Skoliose kann innerhalb weniger Wochen oder Monaten eine schwere Verformung werden. Außerdem sind Mädchen häufiger davon betroffen als Jungen.

Wie wird Skoliose behandelt? Die Therapie ist nur möglich, solange der Betroffene sich noch im Wachstum befindet. Bestandteil der Therapie dieser Krankheit ist die Krankengymnastik oder Physiotherapie. Die Physiotherapie stärkt die Muskulatur und verbessert die Körperhaltung.

Man kann diese Krankheit durch ein Korsett und Physiotherapie heilen. Doch bei einer schweren Verformung, ab 45 Grad, ist eine operative Korrektur sogar notwendig. Bei einer Krümmung bis 40 Grad wird ein Korsett angefertigt.

Ein Korsett (auch Ohrthese gennant) besteht aus festem Kunststoff und wird mit Gurten am Körper befestigt. Es werden Druckpolster und Freiräume eingearbeitet um die Wirbelsäule zu begradigen. Der Betroffene muss dies 22 bis 23 Stunden am Tag tragen.

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