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Was unterscheidet die deutschen Banken?

Von Henrik Pohl, 8d, Friedrich-Albert-Lange-Schule

In Deutschland gibt es ein breites Angebotsnetz von Banken, Privatbanken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen. Eine der Privatbanken ist die Commerzbank, deren Zielgruppen, laut Charlotte Masuch, Mitarbeiterin der Commerzbank, Geschäftskunden, Selbständige, wohlhabende Bürger, aber auch die Mittelschicht mit einem durchschnittlichen Einkommen sind.

Außerdem ist die Commerzbank dazu verpflichtet, jedem Bürger der möchte, ein Konto zu eröffnen. Die Zielgruppen der Sparkasse sind laut einer Mitarbeiterin der Geschäftsstelle Wald, vor allem junge Leute und private Kunden, außerdem ist die Sparkasse ebenfalls verpflichtet, für jeden der möchte, ein Konto zu eröffnen.

Früher gehörte die Stadt-Sparkasse Solingen zur Stadt. Heute ist die Stadt nur noch Träger und im Verwaltungsrat der Stadt-Sparkasse vertreten. Gerade das Filialnetz der Sparkasse ist weit ausgebaut. Allerdings können die Kunden der Stadt-Sparkasse Solingen in Sparkassen anderer Städte lediglich gebührenfrei Geld abheben. Einen Kontoauszug zu holen geht nicht, da die einzelnen Stadt-Sparkassen voneinander unabhängig sind.

Die Commerzbank hat zwar weniger Filialen, dafür sind aber alle untereinander vernetzt. Serviceleistungen können hier in jeder Filiale in Anspruch genommen werden. Außerdem können Kunden der Commerzbank nicht nur bei Geldautomaten der Commerzbank gebührenfrei Geld abholen, sondern auch bei den Geldautomaten der Deutschen Bank, der Postbank oder bei den Geldautomaten der HypoVereinsbank. Zusätzlich ist die Commerzbank für Geschäftskunden international tätig. Die Sparkasse hingegen gibt es nur in Deutschland und Österreich.

Die größten Unterschiede liegen also in der Zielgruppe und dem Aufbau des Filialnetzes. Darüber hinaus decken die Banken nur unterschiedliche Kundenbereiche ab und der Kunde muss selbst entscheiden welche am besten zu ihm passt.

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