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Die tückische Kusskrankheit

Das Pfeifferische Drüsenfieber kann auch durch Küssen übertragen werden.

Celina Kramkowski, 8c, Albert-Schweitzer-Schule

Das Pfeifferische Drüsenfieber oder auch Kusskrankheit genannt, ist eine sehr häufige und normalerweise harmlose Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst wird.

Bei den meisten Menschen, vor allem bei Kindern unter zehn Jahren, verläuft die Erkrankung ohne Symptome; bei Erwachsenen treten meist grippeähnliche Krankheitsanzeichen und nur selten Komplikationen auf.

Zu einer Ansteckung mit dem Epstein-Barr-Virus kommt es hauptsächlich über den Speichel bei Mund-zu-Mund-Kontakt. Deswegen wird das Pfeifferische Drüsenfieber umgangssprachlich auch als Kusskrankheit bezeichnet. Das Pfeifferische Drüsenfieber beginnt mit grippe- oder erkältungsähnlichen Beschwerden, wie Kopf- und Gliederschmerzen, Halsweh, leichtem Fieber (38 bis 39°C) und Abgeschlagenheit. Gleichzeitig schwellen die Lymphknoten an Hals und Nacken an.

Ganz unterschiedlich ist es zwischen Kleinkindern, denn bei Kleinkindern wird das Pfeifferische Drüsenfieber oft gar nicht gesehen, da es bei Kleinkindern oft dann nur eine kleine Erkältung ist und bei Jugendlichen (Erwachsenen) treten mehr und viel schlimmere Symptome auf: Das Anschwellen von Lymphknoten, Halsentzündung beziehungsweise eine Mandelentzündung, zusätzlich können eine Milzvergrößerung, Bauch-, Muskel- oder Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Stimmungsschwankungen, allgemeine Schwäche, Ausschlag, Schwindel oder Orientierungsstörungen, Übelkeit und Nachtschweiß bei Jugendlichen auftreten.

Das Ebstein-Barr-Virus bleibt lebenslang im Körper und kann zu sehr langanhaltender Schwäche führen. Ganz wichtig ist es, dass man lange keinen Sport machen darf, weil es zu einem Milzriss kommen kann, da meistens die Milz und Leber angeschwollen sind.

Schweres Heben und Tragen ist auch tabu. Ganz unterschiedlich ist es, wie lange man keinen Sport machen darf, denn zum Beispiel der Arzt sagt zwei Monate aber man selber ist schwach und muss aufpassen und sich nicht zu überanstrengen.

Da der Virus für immer in einem Menschen bleibt, kann er natürlich auch andere Wirte anstecken und zu Spätfolgen und zu Herzmuskelentzündungen bis hin zu Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose und sogar Krebs führen.

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