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Tricks und Kniffe der Spieleindustrie

Von Sebastian Gaertner, 8f, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Spieleentwickler investieren oft sehr viel Geld in die Entwicklung eines Spiels. Meist reicht es nicht, durch den Verkauf des Spiels die Kosten für die Entwicklung zu decken. Drei der vielen Möglichkeiten der Unternehmen, die Verkaufserlöse zu steigern sind „Pay to win“, „Lootboxen“ und „DLC´s“.

„Pay to win“ funktioniert so, dass sich ein Spieler zum Beispiel gegen Geld eine bessere Waffe kauft oder eine stärkere Rüstung zulegt. Andere Spieler sind meist sehr frustriert, wenn sie durch einen hochgerüsteten Gegner besiegt werden. Die Versuchung ist also sehr groß, selber „Pay to win“ zu betreiben. Nur dadurch hat der Gamer selber Spaß am Spiel und eine Chance zu gewinnen. In Taktikspielen wie Clash of Clans kann man dadurch schnell und einfach höhere Level erreichen. Dies kann sehr gefährlich sein für jüngere Kinder, die das Geld von den Eltern dafür benutzen.

Eine weitere Variante sind Verbesserungen durch „Lootboxen“. Durch das Spiel Call of Duty Black Ops 3 ist das Lootboxensystem richtig in den Trend gekommen. Mit Hilfe der „Lootboxen“ erwirbt der Spieler in vielen Spielen kosmetische Objekte, mit denen er seinem Charakter die Kleidung verändern oder die Waffen verfärben kann.

Seltener sind Emotes und Sprays, die man im Spiel aktiviert, die den Spielverlauf aber nicht beeinflussen. Teilweise kann der Gamer ausschließlich aus den „Lootboxen“ Waffen oder andere Sachen, die wichtig für das Spiel sind, erlangen. Es wird diskutiert, ob die „Lootboxen“ erst ab 18 erhältlich sein dürfen, da es sich hier um eine Art des Gewinnspiels handelt.

Spielt ein Spieler ein Spiel im Einzelspielermodus, wünscht er sich zur vorgegebenen Grundversion häufig mehr Inhalt. Dieser Inhalt wird vom Spielehersteller entweder kostenlos nachgereicht oder als kostenpflichtiges DLC angeboten. In den DLC´s sind oft neue Orte, Story, Gegner und Waffen enthalten.

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