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Traumberuf Bundeswehr?

Von Anna Lena Schulz, 8e, Fridrich-Albert-Lange-Schule

Die meisten Menschen haben ein festes Bild von der Bundeswehr. Sie verbinden damit den Dienst an der Waffe oder den Einsatz in Kriegs- und Krisengebieten. Doch die Bundeswehr als Arbeitgeber sollte man nicht nur auf diese Aspekte reduzieren. Weitaus mehr wird geboten!

Viele wissen nicht, dass es auch möglich ist, bei der Bundeswehr zu studieren. Ein Großteil der Soldaten, darunter 15 Prozent Frauen, schlagen die Offizierslaufbahn ein, werden als Soldat oder Soldatin ausgebildet, studieren aber gleichzeitig Humanmedizin oder Maschinenbau.

Um bei der Bundeswehr angenommen zu werden, ist eine abgeschlossene Ausbildung nicht zwingend notwendig. Viele kommen auch zur Bundeswehr, um dort einen Beruf zu ergreifen. Und der Weg, den sie dann beim Bund gehen, ist nicht immer einfach. Die erste wichtige Entscheidung, die ein Rekrut oder eine Rekrutin treffen muss, ist die, ob er beziehungsweise sie zum Heer, zur Marine oder zur Luftwaffe gehen möchte.

Ist diese Entscheidung getroffen, ändert sich so einiges im Leben. Es ist nicht jedermanns Sache einen geregelten, vorgeschriebenen Tagesablauf zu haben. Auch schreckt viele die geforderte Disziplin ab. Hinzu kommt die Angst vor dem Unbekannten. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb so viel Werbung gemacht wird. Hinzu kommt, dass die Bundeswehr nicht mehr verpflichtend ist.

Viele Bewerber überstehen die militärische Grundausbildung nur mit viel Überwindung. Die dreimonatige Grundausbildung dient dazu, die Rekruten vorzubereiten, unter anderem auch für einen möglichen Kriegseinsatz. Ein Rekrut muss sich nach der Grundausbildung dazu verpflichten, sieben bis 23 Monate für den Bund zu dienen. Diese und viele weitere Informationen und Eindrücke kann man auch auf dem YouTube Channel der Rekruten gewinnen.

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