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Tierpfleger werden!

Wer sich für den Beruf des Tierpflegers interessiert und bewerben möchte, muss einige Voraussetzungen erfüllen.

Von Jeremy Viebahn, 10d, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Um sich überhaupt bewerben zu können, braucht man in der Regel einen Realschulabschluss. Außerdem muss man einige Stärken und Fähigkeiten besitzen. Man muss zum Beispiel pünktlich sein, weil man sich um die Tiere und ihre Gehege zuverlässig kümmern muss. Auch muss man Respekt beim Umgang mit den Tieren haben. Wer Tierpfleger werden will, nur um Geld zu verdienen, wird sich schon nach kurzer Zeit einen neuen Beruf suchen müssen, weil man die Tiere mögen muss.

Eine weitere wichtige Fähigkeit ist die Teamfähigkeit, da man oft zusammen mit seinen Kollegen arbeitet. Außerdem muss man sehr sauber arbeiten, denn einige Tiere sind besonders anfällig für Erkrankungen. Zu den Aufgaben des Tierpflegers gehört neben dem Reinigen von Gehegen und Anlagen auch die Zubereitung des Futters. Man muss sich voll und ganz auf die jeweiligen Futterschalen konzentrieren. Denn nicht jedes Tier verträgt jedes Futter. Außerdem muss der Tierpfleger genau abmessen, wie viel von welchem Futter in der Schale ist, denn jedes Tier nimmt nur bis zu einer bestimmten Menge an Nahrung zu sich. Wenn also zu viel Futter in einer Schale ist, bleibt Futter übrig, das weggeschmissen werden muss oder Ungeziefer anzieht. Allerdings muss man auch kleine tote Tiere wie Mäuse oder Küken verfüttern. Wer also keine toten Tiere oder rohes Fleisch in der Hand halten will, sollte sich nochmal überlegen, ob er wirklich Tierpfleger werden will.

Eine weitere Aufgabe eines Tierpflegers ist, für die Gesundheit der Tiere zu sorgen. Natürlich müssen Tierpfleger keine offenen Wunden behandeln und Operationen durchführen. Sollte es dazu kommen, dass ein Tier medizinisch untersucht oder behandelt werden muss, wird in den meisten Fällen ein Tierarzt gerufen. Nur die der Untersuchung nachfolgende Medikamentengabe darf der Pfleger vornehmen. Zu den medizinischen Aufgaben eines Tierpflegers zählt auch das Wechseln der Verdände. Und wenn man besonders gute Arbeit leistet, kann man sich zum Tierpflegemeister fortbilden und darf Reviere oder irgendwann sogar einen ganzen Tierpark leiten.

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